Viele Inseln und eine Uuuuli

Philippinen

Lange Wochenenden September 5, 2009

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Mabuhay,

endlich hab ich mal ein Wochenende daheim. War ganz schön viel los in letzter Zeit.  Dank unsrer philippinischen Presidentin hatten wir nämlich Glück, und konnten gleich zwei verlängerte Wochenenden hintereinander genießen (die gute Dame entscheidet immer, wann frei ist und wann ne). War schön, denn so konnte ich meinen Geburtstag am Strand feiern. Ich war mit ein paar Kollegen etwas nördlich von Manila in einem netten Resort. Diesmal gabs sogar außer Strand noch ein kleines Bildungsprogramm. Wir besuchten den Mount Samat, auf dem sich eine Gedenkstätte zum Andenken an den zweiten Weltkrieg befindet, als die Amis gegen die Japaner kämpften. War mal ungewöhnlich organisiert und sauber – sehr beeindruckend.

Letztes Wochenende flog ich dann mit Nadine mal wieder auf eine andere Insel (der Ort hieß Moalboal und liegt auf der Insel Cebu). Ich hab die Chance genutzt und gaaaaaaaaaaaanz dolle viel faul am Pool gelegen, die frische Meeresluft genossen und die Sonne auf den Bauch scheinen lassen. Tauchen war ich auch wieder und schnorcheln, wo mich übrigens ne blöde Qualle am Bein erwischt hatte. Fühlte sich an, wie ne Brennessel. Ging aber am nächsten Tag wieder weg.

Nachdem wir vorgestern und gestern gefeiert haben (erst Dinnereinladung in ein schweizer Restaurant vom Vorstand, wo es zuviel guten schweizer Weißwein gab und gestern kleien Party in unserem Village), bin ich nun echt knülle und freu mich auf ein Wochenende mit nichtstun. Und wenn ich Glück habe, dann wird das auch wieder ein langes Wochenende. Irgend so ein bekannter Typ ist gestorben (Asche auf mein Haupt, weil ich ne genau weiß wer) und da hat unsre Presidentin den Montag spontan zum nationalen Feiertag erklärt. Das heißt: eigentlich müssen wir frei bekommen, weil keine Busfahrer fahren und auch unser philippinisches Personal frei hat (oder die müssen das doppelte Gehalt für den Tag bekommen). Also, warten wir mal ab. Ich bin schon permanent am mail checken….lieber Schulleiter, schreib doch endlich!!

In diesem Sinne sag ich

liebe Grüße

eure Philiuli

 

verzaubert Mai 3, 2009

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Mabuhay,

Girls Only

Girls Only

diesen Freitag bescherte uns zum Glück Tag der Arbeit ein verlängertes Wochenende. Luci, Nadine, Freya (Kolleginnen aus der Schule) und ich nutzten also die Gelegenheit und machten uns Freitag früh auf den Weg nach Siquijor – eine Insel grob in der Mitte der Philippinen, die auch Hexeninsel genannt wird, weil es dort angeblich viele Wunderheiler und Magier und so gibt. Zuerst flogen wir allerdings nach Dumaguete. Dort angekommen suchten wir schnellstmöglich den Hafen, um mit den Schiff weiter nach Siquijor zu kommen. Noch nicht mal angekommen, war alles ein bisschen wie verhext: denn auch auf den Philippinen war der Freitag ein Feiertag und so waren alle Fähren voll. Nadine gabelte dann zum Glück einen Amerikaner auf, der uns mit auf das Schiff schleuste, auf dem er mitfuhr.

Angekommen auf der Insel mussten wir feststellen, dass wir in der falschen Stadt gelandet waren. So war die Entfernung zu unsrem Resort nun ne dreiviertel Stunde statt 20 Minuten. Zumindest theoretisch. Denn parktisch hatten wir ein Tricycle erwischt, was unserem Gewicht irgendwie nicht so wirklich Stand gab. Folge war, dass auf den Weg ein Reifen gewechselt werden musste. Aber wir Mädels haben uns schon super in Geduld üben gelernt und fanden die Situation eher witzig.

Die Ankunft im Resort entschädigte dann alles. Es war vie verzaubert: tolle Anlage, nettes Personal, leckeres Essen, und ne gute Unterkunft. In der zweiten Nacht hatte unsere Villa sogar einen Jacuzzi im Bad (das Resort hatte nur noch das Luxushaus frei für die zweite Nacht und wir Lehrer entschlossen uns, auch mal was zu gönnen).

Will kuscheln

Uli will kuscheln

Pool und Palmen - ach, wie schön

Coco Grove Resort

Resort Coco Crove

Strand und Palmen - wie schön

So macht Cocktail trinken Spaß

So macht Cocktail trinken Spaß

Das absolute Highlight gab es am Samstag. Wir mieteten uns ein Auto und ließen uns zur Cantabon Höhle fahren. Und das war Abenteuer pur und sehr gespenstig dort. Unterstützt von zwei Tourguides mit Lampem ging es durch einen megaschmalen Eingang rein in die Höhle. Danach haben wir  für drei Stunden kein Tageslicht gesehen. Wir wadeten durch Wasser (manchmal ging das Wasser echt bis zum Hintern), krochen durch absolut enge Spalten, stoßen uns mehrmals die Köpfe an, weil es so niedrig war und bewunderten wunderschöne Stalaktiten und Stalagmiten und andere Höhlengesteine. Ich habe noch nie eine so tolle natürliche Höhle gesehen. Und ich weiß auch warum: In Deutschland wäre so eine Tour aus Sicherheitsgründen gar nicht möglich. Man darf echt nicht drüber nachdenken, was hätte passieren können. Aber es war auf jeden Fall eine beeindruckende Erfahrung, die lang in meinem Gedächtnis bleiben wird. Und ein bisschen meiner Platzangst wurde auch weggehext. Ich bin sehr stolz auf uns Mädels, denn wir haben alle super durchgehalten.

In diesem Sinne sag ich „Glück Auf“ und hexe mich so schnell wie möglich in mein Bett, um morgen früh in der Schule nicht einzuschlafen.

LG, eure Philiuli

Trief, schwitz, puuuh - und trotzdem gut gelaunt

Trief, schwitz, puuuh - und trotzdem ganz lässig :-)

nett anzusehende Gesteine

nett anzusehende Gesteine

Am Ende - und wieder zurück

Am Ende - und wieder zurück

Der Weg ist das Ziel

Der Weg ist das Ziel

 

Bangkok und die Erleuchtung Februar 25, 2009

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Mabuhay,

Fünf Tage Bangkok liegen hinter mir.

Erster Eindruck: oh je, sind das viele Touristen. Allerdings hatte ich meine Unterkunft auch direkt neben der Kaoshan Road – dem Touristenviertel schlechtin. Allerdings gewöhnt man sich schon etwas daran und mit ein bisschen Suchen findet man noch Ecken ohne Touris. Ich bin das halt einfach durch Manila nicht gewohnt.

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Zweiter Eindruck: Wow, hier gibt es ja viele Tempel. Leider liefen immer so viele Leute durchs Bild, so dass es schwer war, ein schönes Foto zu machen. Trotzdem waren die Anlagen einfach faszinierend und mit ein bisschen Suchen findet man auch kleinere, ruhigere Tempel.

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Dritter Eindruck: Ich gehöre leider auch zur Kategorie typischer Tourist. Habe mich natürlich gleich am ersten Tag zu ner Tour mit nem TukTuck beschwatzen lassen für wenig Geld . Tja, allerdings halten die nicht nur an den Tempelanlagen, sondern auch beim Schneider oder Juwelier (die bekommen dort Benzingutscheine). Und da ich so guter Laune war und so beeindruckt von den Tempeln (ich glaube, mein Körper hatte ziemlich viele Glückshormone ausgeschüttet), hab ich mir beim Schneider Hosen nähen lassen. Soweit so gut. Leider hab ich danach bemerkt, dass sie viel zu teuer waren. Naja, und passen tun sie auch nicht gut (und dass trotz nochmaligen Änderungen). Und das alles ist nur passsiert, weil ich allein unterwegs war und zu gute Laune hatte. Mir fehlte eindeutig der kleine Mann im Ohr, der laut Stopp ruft. Ich bin einfach zu gutgläubig. Ein bisschen musst ich ja selbst über mich lachen. Soviel Dummheit muss bestraft werden.

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Apropo allein reisen: Ich war das erste Mal allein unterwegs und es ist nicht wirklich mein Ding. Da stehste vor dem tollsten Tempel und es sind nur fremde Leute neben dir, mit denen du deine Eindrücke nicht teilen magst. Und dann fängste an, dich mit jemanden zu unterhalten und musst immer die selben Geschichten erzählen (der typische Smalltalk halt). Immerhin hab ich mir dann meist lustige Sachen ausgedacht, damit es mi nicht langweilig wurde. Und bei den meisten Weltreisenden in Bangkok hatte ich das Gefühl, sie wollen nur angeben, wo sie schon waren und was sie alles wundervolles gemacht haben. Und selbst wenn du es nicht hören magst, teilen sie es trotzdem mit – sehr nervig. Aber es gab auch nette Leute, wie David, ein Freund meiner Kollegin Nadine, der zufällig auch in Bangkok war (mit ihm bin ich jeden Abend unterwegs gewesen).

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Alles in allem war es eine interessante Reise und ich habe viele Eindrücke mitgenommen. Außerdem ist mir bei den ständigen Vergleichen zwischen Manila und Bangkok bewusst geworden, wie sehr Manila für mich schon Heimat geworden ist und wie wohl ich mich hier fühle.

In diesem Sinne sage ich liebe Grüße

eure Philiuli

 

Zum Paradies bitte links abbiegen Januar 15, 2009

Gespeichert unter: Urlaub — philiuli @ 10:04
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Mabuhay,

die Weihnachtsferien habe ich (wie alle anderen freien Tage bisher) wieder einmal sinnvoll mit Reisen verbracht. Diesmal ging es nach Palawan, eine Insel südlich von Manila. An Board waren die Valley Vista – Mädels Luci, Freya und ich, sowie ein weltreisender Bekannter, der sich mit auf die Suche nach dem Paradies begeben wollte.

Zwei Wochen standen uns für unser Abenteuer zur Verfügung. In der Zeit

  • sind wir etliche Kilometer mit Vans und Bussen über Schotterwege gefahren, haben dabei tolle Urwälder durchquert, sind an langen Stränden und vielen Reisfeldern vorbeigefahren, haben Büffel bewundern können und mitreisenden Kindern beim Kotzen zugeschaut.
  • war Island Hopping (Touren zu verschiedenen Stränden und Lagunen mit dem Boot) und Schnorcheln ein regelmäßiger Bestandteil unserer Reise. Leider haben die vielen Quallen an manchen Tagen etwas die Freude gehemmt.
  • war Ausruhen und Kräfte Sammeln in gemütlichen Hängematten für das Jahr 2009 eine angenehme Abwechslung zum Schulstress.
  • gab es allerdings auch neben den Höhen einige Tiefen, die jedoch zum Glück bereinigt und überwunden scheinen.

Fazit: Es war eine spannende Erfahrung und ich bin froh, mein zu Hause auf Zeit ein Stückchen besser kennengelernt zu haben. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt. Die Fotos sind auch wirklich nicht von einer Postkarte kopiert: nein, an manchen Orten hatte man echt das Gefühl, dass Paradies gefunden zu haben.

in diesem Sinne sag ich liebe Grüße

eure Philiuli

 

Kurztrip Dezember 6, 2008

Gespeichert unter: Ausflug — philiuli @ 10:56
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Mabuhay,

letztes Wochenende bin ich das erste Mal auf den Philippinen geflogen. Ziel: IloIlo, eine Insel in der Mitte der Philippinen. Von dort aus gings mit Taxi und Boot auf eine kleine Insel namens Guimaras. Dort erwartete uns ein kleines Paradies. Alles sehr urig (strom nur zwischen 6 und 10uhr abends, keine Klospühlung…), aber echt toll. War genau das Richtige, um dem Schulstress mal zu entkommen.

Fazit: es sollte mehr freie Tage geben zum Energie tanken.

liebe Grüße,

eure Philiuli

 

Eindrücke aus dem Urlaub Oktober 8, 2008

Gespeichert unter: Urlaub — philiuli @ 4:07
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Mabuhay,

wie angekündigt, gibts jetzt noch ein paar mehr fotos meiner kleinen aber feinen Reise: