Viele Inseln und eine Uuuuli

Philippinen

kleine insel – große insel Juni 8, 2011

Einsortiert unter: Ausflug,einsame Inseln,Urlaub — philiuli @ 9:02 nachmittags
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Mabuhay,

so kurz vor den Sommerferien gabs letzte Woche nochmal ein extra Bonbon – 5 Tage am Stück frei, quasi langes Wochenende. Also gings mal wieder ab auf eine der über 7000 Inseln. Ich hatte Lust auf so richtig Robinson Crusoe Atmosphäre, also entschied ich mich nach langem Stöbern im Lonely Planet und im Internet (es machts nicht einfacher, wenn man schon so lang hier is)  für ne kleine Insel namens Inampulugan, die zur etwas größeren Insel namens Guimaras zählt, auf der es nur ein einziges Resort gibt. Das Zimmer war auch echt nett – so ein typisches philippinisches Nipa Huts, das aus Bambus und irgendwelchen Blättern zusammengebaut ist. Eigentlich hatten Boy und ich 4 Nächte geplant dort zu bleiben, aber da das Resort ne Scheiß Küche hatte (typisch Philippinisch nur Fleisch und Fisch – ungünstig für ne Vegetarierin), die auch noch total überteuert war (tja, und Alternativen gabs nicht, da es ja das einzige Resort war), entschlossen wir spontan nach der zweiten Nacht weiterzuziehen. So verschlug es uns dann nach grob geschätzten 8 Stunden Fahrtweg mit öffentlichen Verkehrsmitteln (jaja, lokale Busse….das ist ein Erlebnis für sich….) noch für 2 weitere Nächte an den Sugar Beach nach Sipaly, eine nette kleine Strandgegend auf Boys Heimatinsel Insel Negros. Wir endeten in der Takatuka Lodge, einem total liebevoll gestaltetem Resort. Die Zimmer sind nach verschiedenen Themen gestaltet. So hatte es uns in eine Höhle verschlagen (natürlich keine Richtige, aber das Zimmer hatte schon was echt hühlenartiges). Die Besitzer und Mitarbeiter des Resorts waren so superfreundlich und das Essen absolut spitze, so dass wir schon beschlossen haben, unbedingt mal wieder dahin zu fahrn. Dann allerdings mit etwas mehr Zeit :-) )).

Denn leider gings ja nach 2 Nächten schon wieder zurück nach Manila. Jetzt sind es noch 2 Wochen und dann starten endlich die lang ersehnten Sommerferien.

In diesem Sinne sag ich liebe Grüße

eure Philiuli

 

 

wellness pur Januar 31, 2011

Einsortiert unter: Urlaub — philiuli @ 8:15 nachmittags
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Mabuhay,

nach zwei Wochen Schule entschlossen Nadine und ich, dass es endlich mal wieder Zeit für Erholung sei. Als wollten wir ein tolles Resort am Strand buchen. Tja, aber das war für den gesamten Januar schon ausgebucht. Wat nun? Raus wollten wir ja trotzdem.

Zum Glück hatte ich mal vor ner Weile von so ner Wellnessfarm gelesn. Recht hohe Preise, aber das Programm klang ganz interessant. Und zum Glück hatten die auch gerade am letzten Wochenende noch 30Prozent Rabatt. Da entschlossen wir doch es mal auszuprobiern.

So hatten wir ein entspanntes Wochenende auf 9 Hektar NaturLand, in ner tollen Garden Villa (wir wurden doch glatt vor Ort upgegraded, da sagt man nicht nein:-)) mit gesundem veganen Essen – was wir allerdings beide als etwas zu gesund fanden und so aufm Heimweg erst ma nen Stopp beim Starbucks einlegen musstn.

Erholsam wars aber auf alle Fälle. Und so konnten wir genügend Energie sammeln für eine anstrengende Woche mit Zeugnisausgabe und Weiterbildung für uns Lehrer (jaja, manchma müssen wir auch Samstags ran).

In diesem Sinne sag ich liebe Grüße

eure Philiuli

 

Apo island Juni 3, 2010

Einsortiert unter: Ausflug,einsame Inseln,Urlaub,Wetter — philiuli @ 8:58 vormittags
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Mabuhay,

Dank Pfingsten gabs doch tatsaechlich so kurz vor den Sommerferien nochmal 5 Tage am Stueck frei. Da die Luft so langsam echt  raus is (scheiss El Nino mit seinen hohen Temperaturen seit Feb traegt dazu auch gut seinen Teil bei), war es eindeutig mal wieder Zeit, eine der vielen Inseln zu erobern. Unser (d.h. Nadine, Frey, Rachel – eine neuseelaendische Kollegin und mein) Ziel: eine kleine abglegene Insel namens Apo Island auf Negros mit Notstromzeiten von 11bis15uhr und 18bis 24uhr, nur zwei Resorts, keinem fliessendem Wasser (also Duschen und Klospuelen mit nem  Eimer), viel Strand, kristallklarem Wasser, ein Marine Schutzgebiet und ansonsten nix, um einfach mal in Ruhe zu lesen, sonnen, schnorcheln und natuerlich ganz viel Nichts zu tun. Das gelang uns auch extrem gut. Typischer Tagesablauf: Essen, schnorcheln, schlafen, essen, schwimmen, schlafen, essen, lesen, essen, schlafen…..

Klingt vielleicht fuer manche langweilig, isses aber nicht. Erstens ist es extrem erholsam und ausserdem gabs auchimmer was zu entdekcen. Hier mal drei der Hoehepunkte, die komischerweise alle irgendwelche Tiere mit beinhalten:

- Schnorcheln mit Schildkroeten, die ganz schoen riessig waren (sehr beeindruckend). Wow, kann ich da nur sagen.

- Ein Hund spielt Fang mich doch mit einem Waran, der grob einen Meter lang war (Schwanz exklusive) – alter Schwede, da bekommt man Respekt vor der Tierwelt.

- Das letzte Ereignis ist vielleicht nicht so spektakulaer, ich finds dennoch erwaehnenswert: Als ich in einen der schlaflosen Naechte (es war einfach viel zu heiss, nachdem Mitternachts der Ventilator ausging) auf der Terasse schlief, wurde ich von etwas krabbelndem in meinem Haar geweckt. Es stellte sich heraus, dass es eine Kakerlake war, die sich wohl gemueltich bei mir einrichten wollte.Iiiigitt, dann doch lieber schwitzend unters Moskitonetz.

Nach 5 Tagen soviel Natur reichte es dann auch und wir freuten uns auf etwas Zivilisation und eine warme Dusche. Nun hab ich genug Energie um auch noch die letzten Wochen zu ueberstehn (sind ja nur noch reichlich 3), bis dann der Sommerurlaubsstress losgeht ;-) ))

In diesem Sinne sag ich erholsame Gruesse

eure Philiuli

 

Die Flucht Januar 26, 2009

Einsortiert unter: Ausflug,Schule — philiuli @ 7:07 nachmittags
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Mabuhay,

bevor uns die Arbeit auffrisst, haben wir beschlossen, einfach mal ein Wochenende wieder an den Strand zu fahren. Diesmal ging es allerdings nicht in den Süden, sondern ab in den Norden. Nach 5 Stunden Autofahrt (dank Stau in und um Manila) kamen wir – zwei Familien und die zwei ledigen Tanten Nadine und ich – Freitag Abend in einem netten Resort in Zambales an. Freya und Woodzy (zwei Kollegen aus der Schule) kamen Samstag dazu. Dort hieß es dann den gesamten Samstag und Sonntag Morgen entspannen, baden, bräunen, essen und ganz viel Nichtstun.

Die Rückfahrt wurde dann recht spannend: Spontan-go-cart-fahren, zwei Graslandbrände beobachten, einen Autounfall neben uns hören und sehen und natürlich bei Starbucks anhalten (das ist ja schließlich schon ein Ritual).

Leider ist nun schon wieder Montag und ich habe meinen ersten Schultag in dieser Woche hinter mich gebracht. Jetzt muss ich nur noch für 13 Kinder Halbjahresinformationen schreiben (zum Glück müssen die erst bis Freitag ausgedruckt sein), den Unterricht für Morgen vorbereiten und meine Müdigkeit irgendwie austricksen. Aber Hoffnung auf bessere Zeiten ist ja schon wieder da: Ende Februar sind ein paar Tage frei und ich werde nach Bangkok fliegen. Juhu, Arbeiten im Ausland kann echt Spaß machen.

LG, die Philiuli

 

 
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