Viele Inseln und eine Uuuuli

Philippinen

Wie immer wat los September 6, 2011

Einsortiert unter: Alltag,Ausflug,Feste,Urlaub — philiuli @ 6:39 nachmittags
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Mabuhay,

sicher haben meine treuen Blogverfolger schon langsam Angst bekommen, ich könnte doch verschollen sein, nachdem mein letzter Eintrag so unendlich lang her war. Oder, dass es auf einmal nix mehr zu berichten gibt…….nee nee, alles nicht richtig. Einzige logische Erklärung: die Uli ist ja soooooooooooo faul :-) )))). Nun also ne fixe Schnellzusammenfassung vom letzten Monat.

Erstes Highlight direkt nach Deutschland: 5 Tage auf Bohol, diesmal mit dem Boy, nachdem ich schon 3 mal mit anderem Besuch da war (ist aber auch immer wieder schön). Das Wetter war leider nicht so ganz prickelnd – wie auch nicht anders zu erwarten, da Regenzeit ist – dennoch hat es wieder viel Spaß gemacht mitm Moped durch die Gegend zu düsen, zu tauchen und einfach faul am Strand zu liegen.

Mal wieder bei den Schokohügeln
Mal wieder bei den Schokohügeln
Kleine Meeresbewohner an Lande
Kleine Meeresbewohner an Lande
Und mal wieder Alona Beach

Und mal wieder Alona Beach

Zweites Highlight: Tja, leider können die Sommerferien nicht ewig gehn, so fing dann also die Schule Mitte August wieder an. Leider bin ich gleich zum Schulanfang meiner ersten Klasse krank geworden, so dass die armen Kleinen erst einmal ohne Klassenlehrerin klar kommen mussten (Anmerkung: nun bin ich aber wieder richtig fit und so langsam kehrt Routine ein bei den kleinen süßen Drachen – so nämlich unser Klassenname).

Was mich auch schon zum dritten Highlight und dem theoretischen Höhepunkt bringt: mein 30er Geburtstag. Jaja, ich bin ja nun sooooooo erwachsen. Leider hab ich an diesem besonderen Tag erstmal 2 Stunden Schulanfang feiern mit Fieber verbracht, um danach schnell nach Hause zu düsen und mich wieder ins Bettchen bzw. auf die Couch zu legen um dort vor mich hin zu kränkeln. Nix also mit großer Party, schick essen oder so. Ich hatte zwar nen tollen Cheese cake, aber nicht mal der schmeckte bei Fieber und KO sein. Stellte sich dann am nächsten Tag bei einem Arztbesuch heraus, dass ich wohl eine Angina eingefangen hatte, die mich dann wie gesagt eine ganze Woche außer Kraft setzte.

Geburtstagskuchen

Geburtstagskuchen

Aber immerhin kleiner Lichtblick: Ende August gabs dann dank ein paar Feiertagen 4 Tage am Stück frei, die ich in Mindoro gemütlich am Strand verbrachte. Frische Meeresluft ist schließlich die beste Medizin (was man von der Bootsfahrt dahin bei 6 Meter hohen Wellen wohl nicht so ganz behaupten kann – aber immerhin gehörte ich nicht zu der Hälfte der Passagiere, die sich die Seele aus dem Leibe gekotzt hatten).

Strandspaziergänge

Strandspaziergänge

Shake it....
Shake it….

Und noch ein weiterer Lichtblick: Wenn alles klappt, bin ich ab Morgen Besitzerin eines neuen (gebrauchten) Autos. Also, bitte Daumen drücken, dass nix mehr schief geht. Ich werde natürlich dann ganz brav berichten, wenn das neue Schmuckstück vor meiner Haustür steht.

In diesem Sinne sag ich liebe Grüße

eure Philiuli

 

Lange Wochenenden September 5, 2009

Einsortiert unter: Ausflug,Urlaub — philiuli @ 1:45 nachmittags
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Mabuhay,

endlich hab ich mal ein Wochenende daheim. War ganz schön viel los in letzter Zeit.  Dank unsrer philippinischen Presidentin hatten wir nämlich Glück, und konnten gleich zwei verlängerte Wochenenden hintereinander genießen (die gute Dame entscheidet immer, wann frei ist und wann ne). War schön, denn so konnte ich meinen Geburtstag am Strand feiern. Ich war mit ein paar Kollegen etwas nördlich von Manila in einem netten Resort. Diesmal gabs sogar außer Strand noch ein kleines Bildungsprogramm. Wir besuchten den Mount Samat, auf dem sich eine Gedenkstätte zum Andenken an den zweiten Weltkrieg befindet, als die Amis gegen die Japaner kämpften. War mal ungewöhnlich organisiert und sauber – sehr beeindruckend.

Letztes Wochenende flog ich dann mit Nadine mal wieder auf eine andere Insel (der Ort hieß Moalboal und liegt auf der Insel Cebu). Ich hab die Chance genutzt und gaaaaaaaaaaaanz dolle viel faul am Pool gelegen, die frische Meeresluft genossen und die Sonne auf den Bauch scheinen lassen. Tauchen war ich auch wieder und schnorcheln, wo mich übrigens ne blöde Qualle am Bein erwischt hatte. Fühlte sich an, wie ne Brennessel. Ging aber am nächsten Tag wieder weg.

Nachdem wir vorgestern und gestern gefeiert haben (erst Dinnereinladung in ein schweizer Restaurant vom Vorstand, wo es zuviel guten schweizer Weißwein gab und gestern kleien Party in unserem Village), bin ich nun echt knülle und freu mich auf ein Wochenende mit nichtstun. Und wenn ich Glück habe, dann wird das auch wieder ein langes Wochenende. Irgend so ein bekannter Typ ist gestorben (Asche auf mein Haupt, weil ich ne genau weiß wer) und da hat unsre Presidentin den Montag spontan zum nationalen Feiertag erklärt. Das heißt: eigentlich müssen wir frei bekommen, weil keine Busfahrer fahren und auch unser philippinisches Personal frei hat (oder die müssen das doppelte Gehalt für den Tag bekommen). Also, warten wir mal ab. Ich bin schon permanent am mail checken….lieber Schulleiter, schreib doch endlich!!

In diesem Sinne sag ich

liebe Grüße

eure Philiuli

 

Geburtstag auf Philippinisch August 25, 2008

Einsortiert unter: Zweites zu Hause — philiuli @ 12:54 nachmittags
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ein Jahr älter und immer noch nicht schlauer mit diesem blöden Blog, deshalb nun mein Beitrag besser spät als nie…

Mabuhay,

Hier schreibt euch eine 27jährige attraktive und natürlich wie immer verschwitzte junge Dame. Gleich voran: Ich habe mich riesig über all die lieben Geburtstagsgrüße gefreut. Und ich muss ehrlich zugeben, dass mich am Freitag das erste Mal das Heimweh ein bisschen gepackt hat. Aber meine neuen Kollegen haben sich wirklch viel Mühe gegeben, den Tag so angenehm wie möglich für mich zu gestalten und nach dem 6. Bier (kann auch eins mehr oder weniger gewesen sein) am Abend war das Heimweh dann auch komischerweiße komplett verschwunden. Deshalb will ich euch mal einen kleinen Abriss des 22.08.08 in Manila geben und ihr werdet sicher merken, dass dieser Tag sehr spannend und auch lehrreich war, so wie alle Tage bis jetzt.

Am Morgen: zwischen 8Uhr (wobei erstmal in Ruhe in der Schule gefrühstückt wurde und dann die Arbeit anfing) und 14:30Uhr in der Aula der Schule:

Lektion 1: Interresiert tun ist das A und O!

Schulkonferenz
Interessiert wirken ist das a und o

Ticyclefahrt mit der Luci

Ticyclefahrt mit der Luci

Am Nachmittag:ca. 15Uhr auf dem Weg in der Mall mit einem Tricycle (das ist hier das typische Fortbewegungsmittel, wenn man selbst kein Auto hat), um einen Kühlschrank für Luci kaufen und noch weitere kleine Dinge, die sich im neuen Haus gut machen, die man aber eigentlich nicht braucht

Lektion 2: Als weiße Person wirst du hier ständig angestarrt und der Tricyclefahrer hat bestimmt am Abend Kieferschmerzen gehabt, weil er die gesamte Fahrt nur gelächelt hat.

Nach ca. 20 MInuten Fahrzeit gibt es Lektion 3: In den Philippinen geht nichts schnell (da kann so ein Kühlschrankkauf auch mal 2 Stunden dauern), dafür sind die Angestellten verdammt zuvorkommend!

Oh wie schön kann warten sein
Hier muss man sich keinen Sitzplatz suchen, denn die Stühle kommen zu dir

Hier muss man sich keinen Sitzplatz suchen, denn die Stühle kommen zu dir

8 Verkäufer und eine Luci

Rekord: 8Verkäufer und eine Luci

So, und am Abend folgte dann Lektion 4: Autofahrten dauern hier eine Ewigkeit. Wir haben uns in Makati (die Gegend der Schönen und Reichen….oder auch nur der Reichen) in einer Bar getroffen mit ein paar Kollegen. Nach einer Weile hatten wir dann doch noch Lust auf etwas anderes. Daher sind wir dann zu sechst (man glaubt gar nicht wie gut zwei Leute auf den Beifahrersitz passen) nach Malate gefahren. Es sah auf der Karte auch gar nicht weit aus. Naja, grob ne Stunde und einige Umwege später (die blöden Polizisten hatten einfach eine Straße gesperrt) sind wir dann auch mit vor lachen gestärkten Bauchmuskeln gut angekommen. Ich glaube, Bilder sagen in diesem Fall mehr als Worte:

Unsere Fahrerin, die Carmen (nach einem Jahr Leben in Manila)
Unsere Fahrerin, die Carmen (nach einem Jahr Leben in Manila)
Luci (Österrich), Woodzy (Neuseeland), Matthias (Deutschland)

Es lebe die Völkerverständigung: Luci (Österrich), Woodzy (Neuseeland), Matthias (Deutschland)

Lektion 5: In einer philippinischen Bar (LA Café – eine Girlie Bar) kann man auch mal von einer Frau angetanzt werden. Und man sollte sich an den Anblick alter ekeliger weißer Männer mit philippinischen Jungen Damen endlich gewöhnen und einfach Spaß haben. Genau das hatten wir dann auch.

Meine Kollegen und ich im LA Café

Meine Kollegen und ich im LA Café

Lektion 6: Auch ein wunderschöner Abend in Manila neigt sich irgendwann dem Ende. So bin ich dann ca. 5Uhr am Morgen totmüde und etwas angeheitert allein in meinem Bettchen gefallen (keine Sorge, werd mir hier sicher keinen Mann suchen, denn die sind entweder zu klein und hässlich oder zu alt).

Tja, nun hat mich das Schulleben wieder. Werde also demnächst sicher weniger erlebnisreiche Einträge haben.

lg sendet euch eure Philiuli

 

 
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