Viele Inseln und eine Uuuuli

Philippinen

Sailing, I am sailing…. September 24, 2009

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Mabuhay,

wie schon angekündigt, habe ich endlich Verstärkung aus Sachsen (meine Kristl und ihr Freund Chris) hier bei mir auf den Philis – besser gesagt hatte. Denn während ich wieder arbeiten muss, können die beiden es sich am Strand gut gehen lassen. Aber immerhin hatten wir 6 gemeinsame Tage; genügend Zeit für die beiden, wenigstens einen kleinen Einblick in mein Leben am doch fast anderen Ende der Welt zu bekommen. Nachdem wir Mittwoch und Donnerstag das volle Programm mit Shoppen, Spa, Essen am Meer und einem Besuch in einer etwas anrüchigen Bar (in der der Chris mit seinen 1,95m eindeutig ziemlich viel Aufmerksam erregte bei den philippinischen Frauen) absolvierten, gings für meinen Besuch Freitag mit in die Schule. Da hab ich die Chance gleich genutzt und die beiden mit als Hilfslehrer eingesetzt: Kristl hat Hausaufgaben in Mathe korrigiert und Chris hat einem Schüler bei einem Lernspiel mit geholfen.

Danach ging dann endlich der eigentliche Urlaub los (zumindest für mich). Und wenn Engel reisen gibt es natürlich auch schönes Wetter. So genossen wir (also Kristl, Chris, Nadine und ich) ein entspanntes und erlebnisreiches verlängertes Wochenende auf Boracay. Der Strand dort zählt zu einem der 10 schönsten der Welt – und das auch zurecht. Ich war zwar schonmal im Sommer dort, allerdings nur bei schlechtem Wetter. Und ich muss zugeben, dass es bei Sonnenschein echt noch beeindruckender aussah. Leider hab ich mir dann auch gleich vom zuvielen am Strand in der Sonne liegen nen tierischen Sonnenbrand geholt und bin dann den Rest der Zeit nur im T-Shirt rumgelaufen. Naja, macht nix. Es könnt schließlich schlimmeres geben. Der Mix aus Rumlungern, Party feiern, Segeln und viel Quatschen war auf jeden Fall einfach nur toll.

Mein Besuch ist jetzt mittlerweile auf der nächsten Insel. Nächsten Mittwoch kommen sie dann nochmal zu mir nach Manila und dann heißt es leider schon wieder Tschüßi sagen. Manchmal ist es echt Schade, dass die Zeit immer so rast.

In diesem Sinne sag ich liebe Grüße

eure Philiuli

 

Lange Wochenenden September 5, 2009

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Mabuhay,

endlich hab ich mal ein Wochenende daheim. War ganz schön viel los in letzter Zeit.  Dank unsrer philippinischen Presidentin hatten wir nämlich Glück, und konnten gleich zwei verlängerte Wochenenden hintereinander genießen (die gute Dame entscheidet immer, wann frei ist und wann ne). War schön, denn so konnte ich meinen Geburtstag am Strand feiern. Ich war mit ein paar Kollegen etwas nördlich von Manila in einem netten Resort. Diesmal gabs sogar außer Strand noch ein kleines Bildungsprogramm. Wir besuchten den Mount Samat, auf dem sich eine Gedenkstätte zum Andenken an den zweiten Weltkrieg befindet, als die Amis gegen die Japaner kämpften. War mal ungewöhnlich organisiert und sauber – sehr beeindruckend.

Letztes Wochenende flog ich dann mit Nadine mal wieder auf eine andere Insel (der Ort hieß Moalboal und liegt auf der Insel Cebu). Ich hab die Chance genutzt und gaaaaaaaaaaaanz dolle viel faul am Pool gelegen, die frische Meeresluft genossen und die Sonne auf den Bauch scheinen lassen. Tauchen war ich auch wieder und schnorcheln, wo mich übrigens ne blöde Qualle am Bein erwischt hatte. Fühlte sich an, wie ne Brennessel. Ging aber am nächsten Tag wieder weg.

Nachdem wir vorgestern und gestern gefeiert haben (erst Dinnereinladung in ein schweizer Restaurant vom Vorstand, wo es zuviel guten schweizer Weißwein gab und gestern kleien Party in unserem Village), bin ich nun echt knülle und freu mich auf ein Wochenende mit nichtstun. Und wenn ich Glück habe, dann wird das auch wieder ein langes Wochenende. Irgend so ein bekannter Typ ist gestorben (Asche auf mein Haupt, weil ich ne genau weiß wer) und da hat unsre Presidentin den Montag spontan zum nationalen Feiertag erklärt. Das heißt: eigentlich müssen wir frei bekommen, weil keine Busfahrer fahren und auch unser philippinisches Personal frei hat (oder die müssen das doppelte Gehalt für den Tag bekommen). Also, warten wir mal ab. Ich bin schon permanent am mail checken….lieber Schulleiter, schreib doch endlich!!

In diesem Sinne sag ich

liebe Grüße

eure Philiuli

 

verzaubert Mai 3, 2009

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Mabuhay,

Girls Only

Girls Only

diesen Freitag bescherte uns zum Glück Tag der Arbeit ein verlängertes Wochenende. Luci, Nadine, Freya (Kolleginnen aus der Schule) und ich nutzten also die Gelegenheit und machten uns Freitag früh auf den Weg nach Siquijor – eine Insel grob in der Mitte der Philippinen, die auch Hexeninsel genannt wird, weil es dort angeblich viele Wunderheiler und Magier und so gibt. Zuerst flogen wir allerdings nach Dumaguete. Dort angekommen suchten wir schnellstmöglich den Hafen, um mit den Schiff weiter nach Siquijor zu kommen. Noch nicht mal angekommen, war alles ein bisschen wie verhext: denn auch auf den Philippinen war der Freitag ein Feiertag und so waren alle Fähren voll. Nadine gabelte dann zum Glück einen Amerikaner auf, der uns mit auf das Schiff schleuste, auf dem er mitfuhr.

Angekommen auf der Insel mussten wir feststellen, dass wir in der falschen Stadt gelandet waren. So war die Entfernung zu unsrem Resort nun ne dreiviertel Stunde statt 20 Minuten. Zumindest theoretisch. Denn parktisch hatten wir ein Tricycle erwischt, was unserem Gewicht irgendwie nicht so wirklich Stand gab. Folge war, dass auf den Weg ein Reifen gewechselt werden musste. Aber wir Mädels haben uns schon super in Geduld üben gelernt und fanden die Situation eher witzig.

Die Ankunft im Resort entschädigte dann alles. Es war vie verzaubert: tolle Anlage, nettes Personal, leckeres Essen, und ne gute Unterkunft. In der zweiten Nacht hatte unsere Villa sogar einen Jacuzzi im Bad (das Resort hatte nur noch das Luxushaus frei für die zweite Nacht und wir Lehrer entschlossen uns, auch mal was zu gönnen).

Will kuscheln

Uli will kuscheln

Pool und Palmen - ach, wie schön

Coco Grove Resort

Resort Coco Crove

Strand und Palmen - wie schön

So macht Cocktail trinken Spaß

So macht Cocktail trinken Spaß

Das absolute Highlight gab es am Samstag. Wir mieteten uns ein Auto und ließen uns zur Cantabon Höhle fahren. Und das war Abenteuer pur und sehr gespenstig dort. Unterstützt von zwei Tourguides mit Lampem ging es durch einen megaschmalen Eingang rein in die Höhle. Danach haben wir  für drei Stunden kein Tageslicht gesehen. Wir wadeten durch Wasser (manchmal ging das Wasser echt bis zum Hintern), krochen durch absolut enge Spalten, stoßen uns mehrmals die Köpfe an, weil es so niedrig war und bewunderten wunderschöne Stalaktiten und Stalagmiten und andere Höhlengesteine. Ich habe noch nie eine so tolle natürliche Höhle gesehen. Und ich weiß auch warum: In Deutschland wäre so eine Tour aus Sicherheitsgründen gar nicht möglich. Man darf echt nicht drüber nachdenken, was hätte passieren können. Aber es war auf jeden Fall eine beeindruckende Erfahrung, die lang in meinem Gedächtnis bleiben wird. Und ein bisschen meiner Platzangst wurde auch weggehext. Ich bin sehr stolz auf uns Mädels, denn wir haben alle super durchgehalten.

In diesem Sinne sag ich „Glück Auf“ und hexe mich so schnell wie möglich in mein Bett, um morgen früh in der Schule nicht einzuschlafen.

LG, eure Philiuli

Trief, schwitz, puuuh - und trotzdem gut gelaunt

Trief, schwitz, puuuh - und trotzdem ganz lässig :-)

nett anzusehende Gesteine

nett anzusehende Gesteine

Am Ende - und wieder zurück

Am Ende - und wieder zurück

Der Weg ist das Ziel

Der Weg ist das Ziel

 

abstand muss sein April 2, 2009

Gespeichert unter: Ausflug, Die Flucht, Uncategorized — philiuli @ 7:40
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Mabuhay,

bevor ich am Sonntag endlich für zwei Wochen in den Urlaub nach Japan fliege (ach, ich freu mich so darauf), will ich noch fix von meinem letzten Wochenende berichten. Das finde ich nämlich wirklich erwähnenswert.

Da zuviel Großstadt Manila einfach manchmal depressiv macht, beschlossen  Nadine und ich spontan letztes Wochenende den nächsten Vulkan zu erobern. Er heißt Taal, ist nur eine anderthalbe Stunde von Manila entfernt und liegt mitten in einem See. Das letzte mal ist er wohl 1965 ausgebrochen.

Ausblick Starbucks
Ausblick Starbucks

Also ging es Samstag früh mit Nadines Auto los. Nach einem kurzen Zwischenstopp bei Starbucks mit einem unbeschreiblich tollen Ausblick erreichten wir ziemlich fix und fast ohne Verfahren unsere Unterkunft. Das Resort gehört Walter, dem Papa von einem unserer Schüler (Beziehungen sind halt immer gut) und liegt direkt an dem See. Wir fragten uns wirlkich, ob wir nicht vielleicht doch am Gardasee gelandet sind. Zumindest fühlte es sich so an – frische Luft, grüne Berge…

Philippinische "Gardasee"
Philippinische „Gardasee“
Der Berg dampft
Der Berg dampft

Walter organisierte dann auch für uns ein Boot, um zum Vulkan zu kommen. Dort ging es noch zu Fuß eine halbe Stunde bergauf (die faulen Philippiner bevorzugten lieber den Ritt auf nem kranken, abgemagerten Gaul), wo wir letztendlich mit einem wunderschönen Ausblick auf den Kratersee belohnt wurden. Toll war auch, dass es immer mal wieder aus irgendwelchen Löchern dampfte. Sonntag ging es dann entspannt und motiviert wieder zurück nach Manila.

lg, eure Philiuli

Auf halber Strecke
Auf halber Strecke
Fast oben
Fast oben
Am Ziel
Am Ziel
 

noch ein paar fotos…. März 18, 2009

Gespeichert unter: Ausflug — philiuli @ 1:57
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mabuhay,

so, nach dem Motto besser spät als nie kommen jetzt ein paar Bilder vom Mount Pinatubo und auf diesem Weg ein großes Lob an den Fotografen.

In diesem Sinne wünsch ich viel Spaß beim Anschauen,

LG eure Philiuli

 

Der weg ist das ziel März 15, 2009

Gespeichert unter: Ausflug — philiuli @ 12:12
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Mabuhay,

lange hatten wir geplant, keine Zeit gehabt, Termine wieder verschoben….doch dieses Wochenende war es endlich soweit: Ich habe meinen ersten Vulkan erobert. Er heißt Mount Pinatubo, ist mittlerweile 1486m hoch (vor seinem letzten Ausbruch 1991 war er 1745m hoch) und liegt ungefähr 100km nördlich von Manila.

Freitag machte ich mich mit 9 anderen Kolleginnen und Kollgen sowie zwei Kindern auf den Weg nach Angeles, die am nähesten gelegene Stadt des Pinatubos. Die Stadt ist  bekannt für seine freizügigen Damen und  männlichen, westlichen Touristen (obwohl wir auch viele Philippiner dort gesehen haben). Einer unserer Kollgen kannte sich unwahrscheinlich gut aus, und zeigte uns (natürlich ausgeschlossen der Kinder – die haben wir vorher mit der Mama ins Bett geschickt) am Abend ein paar Bars.

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Eine ganz normale Bar in Angeles

Das Pasha von Angeles

Das Pasha von Angeles

Du kannst dir das ungefähr so vorstellen: mindestens 20 Mädels stehen eher gelangweilt auf ner Bühne, nur mit Bikini bekleidet und ner Nummer an der Hose, rundherum sitzen dann stierende Männer (meist jehnseits der 60), die sich ihr Mädchen raussuchen können. Eine Nacht mit so einer jungen Dame kostet ca. 35 €. Allerdings darf die Frau selber entscheiden, ob sie mit dem Typen mitgehen will. Zum Glück gab es auch einen richtigen Club zum Tanzen, denn als Frau ist es ziemlich langweilig, da man recht wenig Beachtung bekommt und die Musik meist auch nicht die Beste ist.
Gegen 12 Uhr gings dann für uns vier Mädels plus einem vorbildlichen Kollegen ab ins Bett, da unser Guide schon 5Uhr mit zwei Jeeps auf uns wartete. Leider schafften es nur einer unserer vier weiteren männlichen Kollegen, pünktlich da zu sein. Was die anderen wohl gemacht haben, soll an dieser Stelle nicht kommentiert werden.

So ging es dann mit insgesamt 10 Leuten und unserem Tourguide Fred – knappe 70 Jahre – und drei weiteren Guides Richtung Pinatubo. Nach 3 Stunden Wanderung durch eine wundervolle, sehr beeindruckende  Landschaft erreichten wir schließlich die Spitze des Vulkans, die aus einem Kratersee besteht. Danach gingen wir wieder zurück zu den Jeeps. Dank meiner letzten Fitnessstudiobesuche und meinen neuen Wandersandalen (die die vielen Flussdurchquerungen gut überstanden haben) war es eine sehr angenehme Wanderung, die sich absolut gelohnt hat.

Reisegruppe GESM am Ziel

Reisegruppe GESM am Ziel

Heute geh ich noch zur Entspannung ind Spa und lass mir eine Massage geben. Dann ist dieses wunderschöne Wochenende leider schon wieder vorbei. Mal sehen, ob ich es heut auch noch schaffe, in die Schule zu gehen und bissl was vorzubereiten….

lg, eure Philiuli

p.s. Fotos kommen Morgen noch mehr. Ich war mal wieder zu faul, und muss die mir erstma von meinen Kollegen holen.

 

sommer, sonne, strand und meer Oktober 5, 2008

Gespeichert unter: Ausflug, Zweites zu Hause — philiuli @ 6:54
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mabuhay,

5 Tage Urlaub und zurück mit so vielen neuen und tollen Eindrücken, will ich versuchen mal nen kleinen Einblick in die letzten 12o Stunden meines Lebens zu geben:

* Abfahrt: Montag 6Uhr mit Carmen und Luci

* Zwischenstopp in Lapo (ca. 1 Stunde von Manila) an sämtlichen Tankstellen um nach dem Weg zu fragen, Lieblingsantwort „Yes Mam“ – auf Deutsch: ich habe keine Ahnung und kann dir das nur nicht so genau sagen, weil ich Filippino bin

* nach einer Stunde Irrfahrt in Lapo neue Streckenplanung entlang der Küste: tolle Aussicht und nach ca. 40km unwegsamer Straße (ich weiß jetzt, was ne Rough Road übersetzt ist: Straße ohne Asphalt und vielen Löchern und noch viel mehr Hindernissen) dennoch hin und hergerissen zwischen is doch schön und schlimmer kanns nicht werden und der ständigen Hoffnung, dass die Straße doch bald wieder eine Straße wird, Resummee: witzige Fahrt mit zwei entspannten Mädels und die Erkenntnis, dass ich wirklich Auto fahren kann

Wie tief kann man sinken

Wie tief kann man sinken



Rough Road

* schließlich neue Zielplanung (kann wirklich in meinen Lebenslauf FLEXIBEL als gute Eigenschaft schreiben) und nach weiteren 3 Stunden Fahrt inklusive Stopp zum lecker Halo halo Essen (philippinisches traditionelles Essen) Ankunft in einem Resort am Strand

* Mittwoch Abend bis Freitag Seele baumeln lassen und schnorcheln, quatschen, Ludo spielen (und leider verlieren, schluchz), den Koffer mit Dingen von A-Z packen (jaja, liebe Anja und Ela: ich habe es auch hier eingeführt und es war so witzig, wir haben ne Wurstmaschine eingepackt und ein Nagelbett…) und einfach genießen

Blick vom Zimmer

* Freitag bis Sonntag: Weiterfahrt zum nächsten Resort und wieder tolle Erlebnisse: erste Bootsfahrt auf den Philippinen, erster Tauchgang in meinem Leben, erstes Mal zweimal hintereinander beim Ludo verlieren

* Sonntag: Urlaub leider schon wieder vorbei, Rückfahrt mit Stopps am Starbucks und Chawkings (weil das so unsre Tradition hier ist) und shcließlich 18Uhr Ankunft in Manila

Tja, und nun sitze ich wieder hier vor meinem PC in stickiger Luft und Dreck und freue mich auf die nächsten Ferien und weitere Erlebnisse (wäre da nur nicht immer diese störende Schule zwischendrin, das ist echt so überflüssig).

Deshalb lasse ich nun die schönen Tage mit einem netten Film und einem GuteNachtBierchen bei der Luci ausklingen und sage

lg aus Manila

eure Uli

P.S.: Bei Gelegenheit folgen noch ein paar mehr Fotos (hab jetzt keine Lust mehr hochzuladen).

 

Das Wandern ist des Müllers Lust September 22, 2008

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geplagt von leichtem Muskelkater und etwas Schnupfen….

Mabuhay,

nach einer wie immer anstrengenden Schulwoche gab es an diesem Wochenende gleich zwei Highlights.

Am Freitag wurden alle Lehrer zum gemütlichen Abendessen in ein schickes Restaurant in Malate eingeladen. Tja, und wo es Essen und Trinken kostenlos gibt, da geht man natürlich gern hin. Und alle Erwartungen eines netten Restaurants wurden an diesem Abend übertroffen. Es gab ein Buffet mit richtigem, echten, guten KÄSE (der hier sauteuer ist, weil die Einwohner sowas nicht essen), vegetarischer Lasagne, gegrilltem Gemüse….um hier mal nur einige Sachen aufzuzählen. Und dazu gab’s nen lecker Weißwein. Also haben wir uns alle vollgefuttert, bissl was getrunken und sind dann 22uhr wieder nach Hause um uns für das eigentlich richtig große Highlight vorzubereiten:

Die Wanderung auf den Pico de Loro

Start unserer Reise: 3:30 am Morgen (jaja…ihr habt richtig gelesen, ganz schön zeitig), Treffpunkt Schule

Beginn unserer Wanderung: 6:30Uhr.

Eigentlich wollten wir uns den Sonnenaufgang um 5:54Uhr ansehen, aber schon nach den ersten paar Metern unwegsamen Weges, waren alle froh, dass es hell war. Unsre Wanderung begann nämlich mit einem Antieg von bestimmt 20%, mit rutschigem Lehmboden (weil hier gerade Regenzeit ist) und ein paar wenigen Wurzeln zum festgrallen. Naja, nach ca. 2 Stunden und aussehend wie die Schweine (meine Hose steht jetzt noch vor Dreck) kamen wir endlich an einem Aussichtspunkt an, wo sich aber herausstellte, dass es der falsche war. Also ging es wieder ein Stück zurück und diesmal den richtigen Weg entlang.

Und ich muss sagen, die Anstrengungen haben sich gelohnt. Der Pico de Loro liegt in grob 660m Höhe (man bedenke, dass das Umland sehr flach ist) und man hat einen absolut beeindruckenden Rundumblick auf grüne Wälder, kleine Dörfer und das Meer – einfach Wahnsinn. Ich war total glücklich, meine Höhenangst mal wieder überwunden zu haben.

Nach weiteren reichlichen 2 Stunden Rückweg und derben Flüssigkeitsmangel (irgendwie hatten alle die Wanderung unterschätzt und zu wenig zu trinken mitgenommen) kamen wir glücklich und entspannt wieder am Auto an. Auf unserer Rückreise machten wir noch einen Halt in nem philippinischen Fastfood Restaurant und bei Starbucks, wo wir einfach mal Barfuß uns hinsetzten. Könnte mir nicht vorstellen, dass man das in Deutschland so einfach machen dürfte.

Grönender Abschluss eines absolut tollen Tages: 20Uhr: „gute Nacht- oder auch Gipfelstürmerbier“ mit Luci und Carmen.

so, das war es erstma von mir.

lg, eure Philiuli

 

erste risse im paradies September 7, 2008

Gespeichert unter: Ausflug, Manila, Zweites zu Hause — philiuli @ 12:43
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in der Schule sitzend an einem Sonntag Abend, weil hier das Internet schneller ist….

Mabuhay,

in dieser Woche wurde meine kleine rosa Blase hier in Manila endlich mal zerstochen. Es war ja auch einfach alles viel zu perfetkt. Also hier die Geschichte, wie die kleine Uli merkte, dass es nirgendwo ein richtiges Paradies gibt:

Es geschah an einem Mittwoch, im Haus der U. aus original C., jetzt ansässig in M. in den Philippinen. Ihre Haushälterin A. wurde bereits ein paar Tage zuvor von der Nachbarin F. verdächtigt, während des Putzens heimlich Geld entwendet zu haben. Da U. die gleiche Hauhälterin beschäftigt, zählte diese an ihrem Putztag ihr Geld, welches sich in der Seitentasche ihrer Waschtasche befand (Zu

Frau A. vor dem Haus der Frau U. beim Wäsche waschen

Frau A. vor dem Haus der Frau U. beim Wäsche waschen

satzinfo: das Geld war hinter dem Reisepass versteckt und zusammengefaltet). Nach mehrmaligem Zählen war sich U sicher, dass sie 10000Peso in ihrer Waschtasche hatte. Wie gewöhnlich kam A am Mittwoch morgen zum Putzen und wusch die Wäsche (und bügelte sie wie immer auch ganz toll). Nachdem sie acht Stunden später wieder das Haus verließ, ging die Hausmieterin zu ihrer Waschtasche und zählte erneut ihr Geld. Und siehe da, es fehlten 1000Peso. Da außer Frau A niemand Zugang zu dem Haus hatte, kam nur sie als Täterin in Frage. Folglich wurde sie von allen drei Arbeitgebern (U., F., L.) des Vista Villages fristlos gekündigt. Außerdem wurden schnell alle Schlösser ausgetauscht.

Zur Erholung stand dann ein Wochenendtrip an den Strand an. Nach drei Stunden Fahrt (und zweimal halten am Starbucks) wurde meine kleine Blase wieder ein bisschen repariert. Das tat echt gut. Wir (meine netten Kolleginnen und noch ein paar mehr Leute) haben im Pool geplanscht und den Nachmittag auf nem Floß verbracht. Leider war viel zu schnell Sonntag und nun sitze ich hier in der Schule und muss noch bissl was für morgen vorbereiten. Will euch aber noch fix ein paar Bildchen schicken, so dass ihr nen kleinen Einblich bekommt.

Ich sage schonmal Tschüßi

eure Philiuli

Lake Taal

Lake Taal

Typische Wohnhütte für ärmere Familien

Typische Wohnhütte für ärmere Familien

Aufm Floß

Aufm Floß