Mabuhay,
so, lang gabs nix mehr von mir zu hören. Und das auch aus gutem Grund. Das Schuljahr ist zu Ende und drei Wochen Philippinenurlaub liegen hinter mir. Nun bin ich seit drei Tagen in Chemnitz und hab endlich mal etwas Zeit und Geduld, ein paar Zeilen zu schreiben.
Nachdem es am Schuljahresende aufgrund der Zeugnisse und anderen organisatorischen Angelegenheiten nochmal richtig stressig wurde, hatte ich mich umso mehr auf meinen Besuch aus Chemnitz (der Bugs hatte sich nämlich durchgerungen, die Philis ein Stück mit mir zusammen zu erobern) und unserer bevorstehenden Reise gefreut. So hieß es dann gleich am Wochenende Manila erkunden (ich hab endlich auch mal so ein paar Tourisachen wie den chinesischen Friedhof oder den Rizalpark gesehn). Danach haben wir in reichlich zwei Wochen drei Inseln erobert.
Als erstes gings nach Bohol, eine Insel bekannt für die Chocolate Hills (hunderte Hügel – angeblich die Tränen eines Riesen – , die in der Trockenzeit ganz braun werden) und die Tarsier (handgroße knuffige Affen). Highlight dort war allerdings für mich persönlich der Tauchkurs, zu dem wir uns beide entschlossen hatten. Ich habe jetzt schon Schildkröten, zwei verschiedene Haisorten (tresher shark und white tipped shark) und Manta-Rochen gesehn. Und natürlich viele kleine Nemos, einen Saugfisch, der dem Bugs immer an den Hintern wollte und andre Unterwasserbewohner. Ach ja, und Delfine gabs auch noch, allerdings nur vom Boot aus. War trotzdem nett anzuschaun.
Zweite Insel war dann Malapascua, bekannt für eben die Haie und Rochen. Strom gabs dort nur von Abends um 5 bis Mittag um 12. Mal wieder ne nette Abwechslung, auf ner etwas ursprünglicheren Insel zu sein, obwohl auch dort der Tourismus langsam wächst und ich mich von so nem Händler beschwatzen lassen hab, zwei Perlenketten zu kaufen (die sehen aber zu meiner Verteidungung echt schön aus).
Als drittes war Boracay dran, DIE Insel der Philippinen. Leider fing schon auf dem Weg dahin der Schlamassel an, da unser Flug gecancelt wurde, und wir einfach mal fix über Manila fliegen mussten, dann am falschen Flughafen rauskamen (der richtige Flughafen hatte nämlich zu, weil so ein doofes Flugzeug über die Landebahn geschossen war), mit nem Minivan ne weitere anderthalbe Stunde Fahrtweg hatten und danach aufgrund eines tobenden Sturmes am falschen Ende der Insel rauskamen. Aber immerhin hatten wir es besser spät statt nie trotzdem geschafft und wurde mit ner echt netten Unterkunft entschädigt. Eigentlich zählt der Strand dort zu einem der zehntbesten der Welt und ich hab mich schon auf kristallklares Wasser gefreut. Allerdings hat uns ein Taifunschwanz einen Strich durch die Rechnung gemacht und wir hatten 4 Tage nur Pisswetter (bis dato war auf unsrer Reise – die schon fast zwei Wochen andauerte – schönes Wetter. Da soll nochmal einer etwas von Regenzeit sagen!). Tja, so hab ich von der Insel hauptsächlich die Bar gesehn, mit Happy Hour von 17 bis 19Uhr. Nette Cocktails im übrigen, sehr empfehlenswert. Zum Glück flieg ich im September nochmal auf diese Insel, in der Hoffnung, dass ich dann auch noch über was anderes als di Bar schwärmen kann. Naja, und als ob das noch nicht genug war, gabs noch Probleme mit unseren Rückflug (ein technischer Schaden unsrer Maschine war schuld) und wir mussten eine Nacht im Hotel einer kleinen philippinischen Stadt verbringen. Zum Glück entdeckten wir die Kakerlake im Zimmer erst am nächsten Morgen (sonst hätte der Bugs glaub ich ne geschlafen), und dann gings auch schon nach Hause.
Nach noch ner Abschiedsmassage und Pedicure (man muss sich ja auch öfter was gönnen) bin ich nun seit Samstag in Chemnitz, genieße die Zeit mit Freunden und Familie.
So, jetzt mal noch ein paar Fotos als Einblick. Unter http://www.flickr.com/photos/philiuli/ gibts noch mehr zu sehen.
In diesem Sinne sag ich liebe Grüße
eure Philiuli
P.S. Mein kleiner Neffe (grob anderthalb) hat es sogar rechtzeitig geschafft meinen Namen zu lernen, so dass er mich mit UI begrüßen konnte (hatte mich mir nämlich gewünscht). Also vielen Dank du kleene süße Maus. Hast mir damit ne große Freude gemacht.


























































