Viele Inseln und eine Uuuuli

Philippinen

High Society in Manila November 9, 2009

Gespeichert unter: Uncategorized — philiuli @ 6:25

Mabuhay,

Auftritt aufm Red Carpet

Samstag konnt ich endlich mal etwas High Society Luft schnuppern. Dank meine französischen Kollegen Jacque waren Nadine und ich zu ner Fashion Show eingeladen. Der Designer war ein Michael Jackson Verschnitt (sogar die Stimme hatte was mit dem King of Pop gemeinsam) namens Arielle Agasang, der wohl recht berühmt ist in den Philis und auch schon in den USA erfolgreich war. Seine Abendkleider waren auch alle echt der Hammer, leider fehlt mir noch der Mann, der mir die meist 2000Dollar teuren Kleider kauft. Aber immerhin haben wir jetzt etwas Connection zum Designer, denn wir saßen am Tisch mit seiner Cousine, die sich einfach mal für den Abend Swarovski-Steine auf die Wimpern kleben lassen hat. Und sie meinte, wenn wir mal für nen Abend so ein Kleid borgen wollen, sollen wir uns bei ihr melden. Tja, fehlt nur noch der richtige Anlass dazu.

DSC04409
Aschenputtel ohne Schuh

Der Designer

Am Nachbartisch saß übrigens Imelda Marcos – die Ehemalie First Lady des recht zwielichten Präsidenten (oder besser auch Diktators) Ferdinand Marcos. Sicher gabs auch noch andre einflussreiche Leute dort, allerdings kannte ich die alle nicht und unsre philippinische Begleitung Edward war mit seinen 25 Jahren doch noch etwas jung (und vielleicht auch etwas dumm…upps) um detailierte Auskunft geben zu können.

Nadine, Edward, Madame Marcos und ich

Jacque, Edward, Nadine und ich

Sonntag gings dann eher bodenständiger zu mit schwimmen und bräunen am Pool und ner kleinen Get together auf der Dachterasse bei meinem Kollegen Flo.

Freya, Flo und ich auf der Dachterasse Beachte die Flagge - yeah

In diesem Sinne sag ich liebe Grüße

eure Philiuli

 

Der Nächste bitte November 4, 2009

Gespeichert unter: Uncategorized — philiuli @ 10:18

Mabuhay,

dank irgend eines Feiertages gab es schon wieder ein langes Wochenende. Keine Ahnung warum diesmal, aber trotzdem immer nett. Da ich ja seit dem Sommer eine Taucherin bin, wollt ich mit meiner Kollegin Freya auf die Nachbarinsel zum Tauchen fahren. Leider hat uns ein doofer Taifun einen Strich durch die Rechnung gemacht. Pünktlich Freitag Abend (können diese Dinger nicht bitte endlich mal in der Woche kommen, damit es wenigstens Schulfrei gibt) fings dann auch endlich an mit regnen. Naja….und halb vier bin ich dann aufgewacht, weil es echt unheimlich stürmte. Das nächste mal hab ich dann um 12 meine Augen aufgemacht und es war schon alles vorbei. Die meisten Spuren wurden auch fleißig von den Nachbarn weggefegt (Filippinos lieben es zu fegen – dieses Geräusch kann einen wahnsinnig machn). Am Stromausfall, der bis zum Abend andauerte, erkannte man dann doch, dass da was los war. Zum Glück aber dieses mal ohne viel regen. So schnell der Taifun gekommen war, so schnell war er auch wieder verschwunden. Und so war das restliche Wochenende echt tolles Wetter. Da es sich allerdings nicht mehr an den Strand lohnte, hab ich mit Freya und Aylin (die türkische Verlobte eines britischen Kollegen- ach, wir sind international;-)) am Sonntag nen netten Tagesausflug zu meinem Lieblingsvulkan Lake Taal gemacht. War ein superschöner Sonntag bei supersonnenschein und warmen Temperaturen (um hier mal alle in Dtl. frierenden neidisch zu machen, hihi). Und Montag war ich tatsächlich mal fleißig und habe Schulsachen vorbereitet (jaja, auch in meinem Leben gibt es leider nicht nur Freizeit).

Tja, heut ist schon wieder Mittwoch, die Zeit rast und ich habe viel zu tun: Unterkunft für Cambodia Ende November buchen und für Neuseeland für Weihnachten und Silvester. Und nebenbei schonmal planen, was ich im nächsten Jahr alles noch sehen mag. Ach……das Leben hier ist echt anstrengend ;-) ))

liebe Grüße und etwas Wärme für alle, die sich grad in Deutschland den Arsch abfrieren

eure Philiuli

 

Bali und die Erleuchtung Oktober 26, 2009

Gespeichert unter: Uncategorized — philiuli @ 9:13

Mabuhay,

nach leider nur einen Woche Herbstferien ging es heute braungebrannt und gut erholt wieder in die Schule.  Grund war diesmal die Reise mit Nadine nach Bali. Wir starteten  in Kuta, dem Surferparadies von Bali (ein Kollege gab uns den Tipp, dass es dort so toll sei – verlass dich  nie auf andere) und bekamen beide erstma einen Schock – Tourismus pur. Die Stadt schien unter der Herrschaft von Australiern. Ich glaube, was Mallorca für die Deutschen ist Bali für die Aussies. Naja, zum Glück hatten wir ne echt tolle Unterlunft, so dass wir erstma etwas runterkommen konnten. Danach sind wir mitm Moped aus der Stadt geflüchtet und haben ein kleines Kulturprogramm absolviert (der Uluwatu-Tempel inklusive eines echt balinesischen Tanzes bei Sonnenuntergang – ach, wie romantisch). Danach sah die Welt schon wieder anders aus und so langsam gewöhnte man sich an die vielen Leute.

Die nächste Station war Ubud – das spirituelle Zentrum Balis. Doch auch hier hat der Tourismus schon einzug gehalten. Vorteil: die vielen Läden luden zum Shoppen ein und die Restaurants zum Cocktail schlürfen – allerdings blieb unsre spirituelle Erleuchtung leider aus ;-) )). So haben wir dann auch ne Touri-tour gemacht und einige Tempel und Reisfelder angeschaut. Leider störten die ganzen aufdringlichen und unfreundlichen Verkäufer, die dir selbst in den Tempelanlagen irgendwelchen Schnickschnack aufschwatzen wollten. Aber beeindruckend waren die Natur und die Tempel ansich. Als wir dann am nächsten Tag mitm eigenen Moped nochmal losgezogen sind, hat sich entgültig die Schönheit Balis gezeigt. Abseits der Hauptattraktionen waren unzählige Reisterassen zu sehen und grüne Urwälder. Highlight war dann ein Abendessen in einem organischen Restaurant mitten in den Reisfeldern. Das war echt faszinierend und das rein organische Essen saulecker.

Zum Schluss gings dann nochmal in die Surferecke, dieses mal allerdings in die Nachbarstadt, wo man mehr die älteren Generationen vertreten sind (auch wenns hart ist, aber ich glaub, mit meinen Ende 20 gehör ich auch langsam dort dazu). Zwei Aussies aus unsrem Hotel haben uns dann noch eine nette Bar gezeigt, wo die Leute eher unser Alter waren, so dass wir nen echt netten letzten Abend auf Bali genossen.

Fazit: Bali war zwar nicht so, wie ich es erwartet hatte, aber es war trotzdem ne wunderschöne erholsame Woche. Wir sind durch die Philippinen auch sehr verwöhnt. Und nach ein paar Tagen gewöhnt man sich auch an den Tourismus und genießt es, mal wieder mit Gleichaltrgen flirten zu können (das kommt in Manila ja nciht so häufig vor). Und wenn Engel reisen ist natürlich auch schönes Wetter ;-) ))

In diesem Sinne sag ich liebe Grüße

eure Philiuli

 

Stößchen Oktober 24, 2009

Gespeichert unter: Uncategorized — philiuli @ 2:02

Mabuhay,

Welcome to the Philippines

Welcome to the Philippines

Vor genau zwei Wochen gabs Champagner und nen guten Grund ihn zu trinken: Ich bin nun offiziell noch ein Jahr länger auf den Philippinen. Nadine und ich haben gemeinsam noch ein Jahr verlängert. Nach intensivem Abwägen aller Vor- und Nachteile hat Manila dann doch gewonnen. Die vielen Urlaubsmöglichkeiten an relativ unberührten Stränden, die Spa- Besuche, diese absolut freundlichen Menschen hier,  die doch sehr angenehme Arbeit an meiner kleinen chaotischen Schule, der Unterricht in der wahrscheinlich besten Klasse der Welt (ja, diese 14 kleinen Engel sind ein unschlagbares Argument) und das Gefühl, Manila als zu Hause zu sehen, waren dann doch überzeugend. So wurde dann gleich mal mit unsrem Schulleiter auf ein weiteres Jahr angestoßen und gefeiert.

Ein Prosit mit dem Schulleiter und Nadine

Ein Prosit mit dem Schulleiter und Nadine

In Feierstimmung

In Feierstimmung

In diesem Sinne sag ich liebe Grüße

eure Philiuli

 

Naturgewalten und ihre Folgen Oktober 3, 2009

Gespeichert unter: Manila, Schule, Wetter — philiuli @ 12:49
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Mabuhay,

Die Folgen des Taifun Ondoy im Ortsteil Marikina

Die Folgen des Taifun Ondoy im Ortsteil Marikina

Vor genau einer Woche fing es mal wieder an mit regnen hier in Manila. Eigentlich nichts ungewöhnliches, da gerade Regenzeit ist. Und das dann der Regen mal für kurze Zeit etwas stärker runterkommt, ist auch relativ normal, da ich schließlich in einem tropischen Land wohne. Doch dass dann die schlimmsten Regenfälle seit über 40 Jahren kommen, damit hatte niemand hier auf den Philippinen gerechnet. Ich habe den Taifun auch erst gar nicht ernst genommen, da er in dem Medien mit Signalstufe 1 ausgeschrieben war (was hier öfter vorkommt) und es in meinem Wohngebiet nicht wirklich schlimm war. Selbst die Straßen bei mir um die Ecke waren befahrbar (weiter raus hatte ich mich nicht getraut, da Nadine ewig wegen Überflutungen im Stau stand und mir sagte, ich solle lieber zu Hause bleiben). Erst durch die Nachrichten wurde dann das wirkliche Ausmaß bewusst. Die traurige Bilanz: ca. 80Prozent der Fläche von Manila standen unter Wasser, offiziell grob 300 Tote (wobei ich nicht die Dunkelziffer wissen möchte, schließlich gibts hier unendlich viele Menschen, die nicht mal registriert sind auf den Philis) und hundert taudende Obdachlose. So gab es dann auch Montag erstma Schulfrei, in vielen Teilen Manilas wurde gleich der Notstand ausgerufen.

Beeindruckt hat mich dennoch diese Hilfsbereitschaft hier im Lande. Gleich am Dienstag spendeten viele in unsrer Schule Kleidung, Lebensmittel und Geld, so dass erste Hilfe Pakete für zwei besonders vom Taifun betroffene Gebiete geschnürt und verschenkt werden konnten.  Es ist schön zu sehen, mit wieviel Engagement vor allem die Schüler dabei sind.

Pakete zusammen stellen in der Aula

Pakete zusammen stellen in der Aula

Ortsteil Marikina 5 Tage nach Taifun Ondoy

Marikina 5 Tage nach Taifun Ondoy

Momentan ist der nächste Taifun unterwegs und es regnet schon wieder seit ein paar Stunden. Echt Scheiße, vor allem weil in vielen Gebieten immer noch Überflutungen und riesige Schlammberge von letzter Woche sind. Wo soll all das Wasser jetzt nur hin?

Hoffen wir, dass es nicht so schlimm wird wie befürchtet.

In diesem Sinne sag ich liebe Grüße

eure Philiuli

P.S.: Mehr Fotos gibts unter

www.flickr.com/photos/gesm/sets/72157622485137668/

 

arbeit arbeit arbeit September 15, 2009

Gespeichert unter: Uncategorized — philiuli @ 8:48
Mabuhay,

damit ich  nicht den Anschein erwecke, dass ich nur im Urlaub hier auf den Philis bin, gibts es heut mal einen kleinen Bericht über meinen (Schul)Alltag. Schließlich sind nun schon 4 Wochen Schule im neuen Jahr. Und ich muss zugeben, dass die Arbeit und die Anstrengung nicht weniger werden wollen. Denn neben den vielen netten Wochenendetrips gibts leider noch diesen ermüdenden Alltag mit vielen Meetings, einer anstrengenden wilden englischen Klasse 1 (in der ich versuche, Deutch zu unterrichten und die mich täglich in den Wahnsinn treibt), sowie viele Gelegenheiten zum Feiern und Weggehen – wie z.B. die Einladung in ein nettes schweizer Restaurant vom Vorstand (mit anschließender kleiner Party in einer Girliebar), der 40. Geburtstag eines Kollegen, Schulstartparty von uns Mädels aus dem Valley Vista Village usw. Wenigstens ist der Verkehr momentan supi (drückt mir die Daumen, dass es so bleibt, denn so macht Auto fahren wieder Spaß).

Naja, und meinen ertsen Schulausflug hab ich auch schon hinter mir. Obwohl das schon fast eher Erholung ist, da meine Klasse zumeist echt wie kleine Engel sind. Dieses mal gings, wie üblich mit meiner und der englischen Parallelklasse, in die Kilus Foundation – eine Organisation, die aus Müll (oder Recyclingmaterialien) tolle Sachen wie Taschen, Schuhe, Bilderrahmen und vieles mehr herstellen und in die ganze Welt verschicken. War echt interessant, mal etwas mehr über die Produktion solcher Sachen zu erfahren. Hab auch gleich zugeschlagen und ein nettes Portemonaie und eine Tasche gekauft. Und meine Kiddies haben die Firma ebenfalls reichlich unterstützt, indem sie ihr Taschengeld geopfert hatten und fleißig mit einkauften.

Rundgang durch die Produktion

Rundgang durch die Produktion

Shopping

Shopping

Tja, heut Abend kommen nun Kristl und ihr Freund zu Besuch und dann gehts schon wieder für ein verlängertes Wochenende ab an den Strand. So lässt sich der stressige Alltag dann doch recht gut verkraften.

In diesem Sinne sag ich liebe Grüße

eure Philiuli

 

Gluck Gluck, weg war se Juli 21, 2009

Gespeichert unter: Uncategorized — philiuli @ 4:27

Mabuhay,

so, lang gabs nix mehr von mir zu hören. Und das auch aus gutem Grund. Das Schuljahr ist zu Ende und drei Wochen Philippinenurlaub liegen hinter mir. Nun bin ich seit drei Tagen in Chemnitz und hab endlich mal etwas Zeit und Geduld, ein paar Zeilen zu schreiben.

Nachdem es am Schuljahresende aufgrund der Zeugnisse und anderen organisatorischen Angelegenheiten nochmal richtig stressig wurde, hatte ich mich umso mehr auf meinen Besuch aus Chemnitz (der Bugs hatte sich nämlich durchgerungen, die Philis ein Stück mit mir zusammen zu erobern) und unserer bevorstehenden Reise gefreut. So hieß es dann gleich am Wochenende Manila erkunden (ich hab endlich auch mal so ein paar Tourisachen wie den chinesischen Friedhof oder den Rizalpark gesehn). Danach haben wir in reichlich zwei Wochen drei Inseln erobert.

Als erstes gings nach Bohol, eine Insel bekannt für die Chocolate Hills (hunderte Hügel – angeblich die Tränen eines Riesen – , die in der Trockenzeit ganz braun werden) und die Tarsier (handgroße knuffige Affen). Highlight dort war allerdings für mich persönlich der Tauchkurs, zu dem wir uns beide entschlossen hatten. Ich habe jetzt schon Schildkröten, zwei verschiedene Haisorten (tresher shark und white tipped shark) und Manta-Rochen gesehn. Und natürlich viele kleine Nemos, einen Saugfisch, der dem Bugs immer an den Hintern wollte und andre Unterwasserbewohner. Ach ja, und Delfine gabs auch noch, allerdings nur vom Boot aus. War trotzdem nett anzuschaun.

Zweite Insel war dann Malapascua, bekannt für eben die Haie und Rochen. Strom gabs dort nur von Abends um 5 bis Mittag um 12. Mal wieder ne nette Abwechslung, auf ner etwas ursprünglicheren Insel zu sein, obwohl auch dort der Tourismus langsam wächst und ich mich von so nem Händler beschwatzen lassen hab, zwei Perlenketten zu kaufen (die sehen aber zu meiner Verteidungung echt schön aus).

Als drittes war Boracay dran, DIE Insel der Philippinen. Leider fing schon auf dem Weg dahin der Schlamassel an, da unser Flug gecancelt wurde, und wir einfach mal fix über Manila fliegen mussten, dann am falschen Flughafen rauskamen (der richtige Flughafen hatte nämlich zu, weil so ein doofes Flugzeug über die Landebahn geschossen war), mit nem Minivan ne weitere anderthalbe Stunde Fahrtweg hatten und danach aufgrund eines tobenden Sturmes am falschen Ende der Insel rauskamen. Aber immerhin hatten wir es besser spät statt nie trotzdem geschafft und wurde mit ner echt netten Unterkunft entschädigt. Eigentlich zählt der Strand dort zu einem der zehntbesten der Welt und ich hab mich schon auf kristallklares Wasser gefreut. Allerdings hat uns ein Taifunschwanz einen Strich durch die Rechnung gemacht und wir hatten 4 Tage nur Pisswetter (bis dato war auf unsrer Reise – die schon fast zwei Wochen andauerte – schönes Wetter. Da soll nochmal einer etwas von Regenzeit sagen!). Tja, so hab ich von der Insel hauptsächlich die Bar gesehn, mit Happy Hour von 17 bis 19Uhr. Nette Cocktails im übrigen, sehr empfehlenswert. Zum Glück flieg ich im September nochmal auf diese Insel, in der Hoffnung, dass ich dann auch noch über was anderes als di Bar schwärmen kann. Naja, und als ob das noch nicht genug war, gabs noch Probleme mit unseren Rückflug (ein technischer Schaden unsrer Maschine war schuld) und wir mussten eine Nacht im Hotel einer kleinen philippinischen Stadt verbringen. Zum Glück entdeckten wir die Kakerlake im Zimmer erst am nächsten Morgen (sonst hätte der Bugs glaub ich ne geschlafen), und dann gings auch schon nach Hause.

Nach noch ner Abschiedsmassage und Pedicure (man muss sich ja auch öfter was gönnen) bin ich nun seit Samstag in Chemnitz, genieße die Zeit mit Freunden und Familie.

So, jetzt mal noch ein paar Fotos als Einblick. Unter http://www.flickr.com/photos/philiuli/ gibts noch mehr zu sehen.

In diesem Sinne sag ich liebe Grüße

eure Philiuli

P.S. Mein kleiner Neffe (grob anderthalb) hat es sogar rechtzeitig geschafft meinen Namen zu lernen, so dass er mich mit UI begrüßen konnte (hatte mich mir nämlich gewünscht). Also vielen Dank du kleene süße Maus. Hast mir damit ne große Freude gemacht.

 

Taifunfrei Juni 24, 2009

Gespeichert unter: Uncategorized — philiuli @ 9:41

Mabuhay,

nachdem gestern Abend eine SMS kam mit der Nachricht, dass die Taifunstufe 1 rausgegeben wurde (was ja leider nur für KiGa und Vorschule Unterrichtsfrei hieß), hatten wir schon Scherze gemacht, wie nett es doch wäre, auch frei zu bekommen.  Schließlich haben wir nur noch bis Freitag Schule und es gibt doch noch ne ganze Menge zu tun, wie Zeugnisse schreiben, Ferienhausaufgaben raussuchen, Portfolios gestalten, Klassenzimmer aufräumen usw. Tja, und man glaube es kaum,  unsre Wünsche wurden tatsächlich erhört und 5:38 heute morgen kam eine SMS mit der Nachricht, dass auch für uns schulfrei sei. Taifunsignalstufe 2 wurde wirklich eingeleitet. Auch wenn ich nicht mehr als nen gewönlichen Regen spüre, finde ich es dennoch echt nett. So gab es heute nur ein Endjahrmeeting in der Schule mit allen Kollegen, was sich als gar nich mal schlecht herausstellte. Es gab Mittagessen – mit Salat, echtem Sauerkraut, Kartoffelbrei, deutschem Brot (wow, das war lecker) und Kassler für die Fleischesser. Und natürlich gabs noch Bier (jaja, wir sind halt in Manila).  Unser Schulleiter hatte sich sogar die Mühe gemacht und Heineken besorgt. Tja, und so leicht angedüdelt ließ es sich dann auch richtig gut nich ein bisschen arbeiten.

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"Schulkonferenz" in Manila

Tja, nun checken wir ständig das Internet und beobachten, ob sich der Taifun Richtung Manila bewegt in der Hoffnung, Morgen auch nochmal frei zu bekommen. Ich werd auf jeden Fall heut Abend mein Handy mit ins Bettchen nehmen. Man weiß ja nie….;-)

In diesem Sinne sag ich liebe Grüße

eure Philiuli

 

Robinson Crusoe lässt grüßen Juni 16, 2009

Gespeichert unter: Uncategorized — philiuli @ 7:33

Mabuhay,

The Beach

The Beach

dieses Wochenende gab es endlich mal wieder einen Tag länger frei dank eines philippinischen Feiertages (der Independence Day, falls es irgend jemanden interessiert). Und somit bot sich eine gute Gelegenheit, eine weitere der über 7000 vorhandnen philippinischen Inseln zu erkunden. Diesmal ging es mit Nadine nach Pandan Island – eine ganz kleinen Insel (mit nur einem einzigen Resort) bei Mindorro, so grob eine Flugstunde und zwei weitere sehr grausame Autostunden und 10 Minuten Bootsfahrt entfernt von Manila. Zwei Stunden in einem privat gemieteten Van für nur zwei Personen klingt ja ansich ganz nett, wenn aber ca. 99% der Strecke ungepflastert sind, und in der momentanen Regenzeit die Schlaglöcher noch ein Stück tiefer sinken, dann bekommst du schon nach ein paar Minuten einen Brechreiz.

Ausblick aus unserem Cottage
Ausblick aus unserem Cottage
Unsre Hütte
Unsre Hütte

Beim...äähhhmmm.....Nichtstun
Beim…äähhhmmm…..Nichtstun

Nadine auch ganz faul
Nadine auch ganz faul

Nach all den Reisestrapazen kamen wir dann doch völlig unbeschadet Donnerstag Abend in dem Resort auf Pandan Island an. Und es hatte sich gelohnt. Das Resort war supereinfach gestaltet (mit kleinen Bambushütten ohne Tür, nur Salzwasser aus der Dusche und keine Klima oder Ventilator), aber es war genau das Richtige, um vom Manilastress abzuschalten. So haben wir die Zeit dann auch intensiv mit Nichtstun, ganz viel schlafen, sonnen, schnorcheln, lesen, Musik hören und essen verbracht. Glück mit dem Wetter hatten wir auch, denn es regnete nur einmal kurz, und da war eh grad Mittagsschlafzeit. Das Einzige, was uns nicht gegönnt wurde, waren die Schildkröten, die dort angeblich im Meer schwimmen. Aber irgendwie hatten die keinen Bock sich für uns zu zeigen. Naja, es war trotzdem ein superentspanntes Wochenende und ich hab nochmal richtig Energie sammeln können für den Endspurt in der Schule. Noch knapp zwei Wochen sind zu überstehen – der Contdown läuft.

In diesem Sinne sag ich liebe Grüße

eure Philiuli

 

Ach, ich würd so gern…. Juni 9, 2009

Gespeichert unter: Uncategorized — philiuli @ 5:05

Mabuhay,

Welcome to Singapore

Welcome to Singapore

Ich bin verliebt……nein, keine Sorge, ich werde keinen kleinen Filippino mit nach Hause bringen. Donnerstag bis Sonntag war ich mal wieder unterwegs in Singapore. Grund für meine Reise war eine Weiterbildung, die mir übrigens total viel gebracht hat (für alle Interessierten: es ging um ein Lehrwerk für die Grundschule für Deutsch als Fremdsprach, was nicht mal so einfach zu unterrichten ist). Ein bisschen Zeit zum Stadtbummel war natürlich auch drin. All die Regeln und Ordnung, die mir im Herbst, als ich schonmal da war, noch auf die Nerven gingen, empfand ich nach fast einem Jahr Leben in Manila als totale Entspannung. Es ist einfach alles so normal (der Begriff normal bekommt in meinem Leben gerade wieder eine neue Bedeutung): Taxifahrer, die wissen wo sie langfahren; ordentliche Busverbindungen; saubere Fußwege, auf denen man wirklich laufen oder Rad fahren kann; ganz normale Menschen verschiedenen Alters und Herkunft (und nicht nur europäische Männer ab 60 aufwärts); unmassen an Kneipen, so dass du dich gar nicht entscheiden kannst, wo du hin möchtest; eine Partyszene mit Unmengen an Möglichkeiten; tolle Wohnhäuser, die sauber und groß sind…. ach, ich könnt sicher noch einiges aufzählen. Hätte wirklich nie gedacht, dass ich solche Dinge einmal so schätzen werde. Mal sehen, ob es mich irgendwann einmal dahin verschlägt. Ich könnt es mir auf jeden Fall vorstellen.

von links: Kerstin, Uli, Ute

von links: Kerstin, Uli, Ute

Tja, nun sitz ich wieder hier in Manila. Es geht wieder alles etwas langsamer, der Verkehr treibt mich schon wieder in den Wahnsinn (wir mussten heute umdrehen, weil eine Straße über einen Meter hoch geflutet war), die Stimmung in der Schule ist auch ne prickelnd (irgendwie hat auch keiner mehr Energie) und mein Launebarometer sinkt wieder abwärts. Ich freu mich einfach nur noch auf die Ferien (es sind ja auch nicht mehr ganz drei Wochen) und dann auf viel viel viel Urlaub. ich glaub, dass wird den Blick auch schon wieder auf positivere Dinge richten. Und ich bin gespannt, wie Deutschland wird. Vielleicht empfinde ich es diesmal auch als Erholung. Wer weiß!?

Little India

Little India

Auch im kleinen Indien

Auch im kleinen Indien

So, ich wage mich jetzt trotz starken Regens ins Fitnessstudio. Mal sehen, ob ich meinen Kurs schaffe, oder lieber etwas mehr Zeit im Auto verbringe (ihr seht, ich bin schon zumindest auf alle Eventualitäten vorbereitet).

In diesem Sinne sag ich liebe Grüße

eure Philiuli

P.S. Anmerkung: Habe ja gestern den Artikel schon geschrieben und nur noch ne abgeschickt. Und ich muss sagen, ich habe es superpünktlich ins Fitness geschafft – komplett ohne Stau auf der Hin- und Rückfahrt. Ach, es gibt doch noch Wunder!