Viele Inseln und eine Uuuuli

Philippinen

Reunion a la filipino style Januar 31, 2012

Einsortiert unter: Feste,Party,typisch philippinisch — philiuli @ 5:03 nachmittags
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Mabuhay,

manchmal kann es doch von Vorteil sein einen philippinischen Freund zu haben. So lernt man wenigstens hautnah die philippinischen Bräuche und Traditionen kennen. Dieses Wochenende durfte ich nun bei einer typisch philippinische Family Reunion teilnehmen. Und zwar hatte der Garrovillo Clan eingeladen (wie ihr sicher denkt handelt es sich also um Boys Familie). Der Schauplatz des Ganzen war in Guimaras, eine kleine Insel (übrigens die Insel mit den angeblich besten Mangos des Landes) so ziemlich in der Mitte der Philis.

San Miguel Time

San Miguel Time

Also machten wir uns Samstag früh auf, um nach Iloilo zu fliegen, um dann weiter nach Guimaras mit dem Schiff zu tuckern, um dann nochmal mit einem Jeepney zu fahren, um dann endlich im Resort anzukommen, an dem sich ungefähr 300 geladene Garrovillo Clan Gäste befanden, die gemeinsam feierten. Eigentlich ne ziemlich anstrengende Reise für mal fix ein Wochenende (zumal wir noch hinzu über 2 Stunden Verspätung hatten dank Cebua Pacifics kaputtem Flugzeug), dennoch hat es sich gelohnt, denn so ein Erlebnis ist sicher einmalig. Außerdem war es für mich – als einzige weiße Frau in der ganzen Runde – defintiv gut fürs Ego. “You are so pretty.” Oder auch zu Boy: “How come you have such a pretty young girlfriend. I am much more handsome than you…” Allerdings musste ich auch eine Niederlage eines kleinen 10 jährigen Mädchens einstecken. Sie zupfte an meiner Nase, bekleitet mit den Worten: “You look like a dwarf just in big” oder auch auf gut Deutsch: Ich sehe aus wie Zwergnase…..ttttzzzz….wir Deutschen und unsre Riesennasen. Die können wir einfach nicht verstecken.

Familienfoto Clan Blau

Familienfoto Clan Blau

neue Freunde

neue Freunde

Ansonst war das Event auf jeden Fall sehr Philippinisch. Jeder Familienzweig trug eine andere T-Shirt-Farbe, damit man gleich weiß, wer wem zuzuordnen sei; es gab viele Spiele (zum Beispiel: wer kann am längsten aaaaaaaaaaaaaa sagen), viele gestellte Fotos (jeder Familienzweig wurde einzeln vorgestellt und dann fotografiert), Tanzshoweinlagen (Garrovillo’s got Talent), natürlich ne Karaoke Maschine und mehrere Gitarren zum Klimpern und natürlich viiiiiiiieeeeeel gutes San Miguel Bier. So schliefen dann auch gegen 18Uhr schon einige Herren besoffen am Tisch.

Tanzeinlagen

Tanzeinlagen

Was mich am meisten beeindruckt hat, ist, wie fröhlich alle dabei waren. Egal welchen Alters, alle haben mit getanzt, gelacht und Spaß gehabt. Ich wünschte mir unsere Familienpartys seien nur halb so entspannt wie dort. Und ich wurde von allen Familienmitgliedern mit offenen Armen empfangen (vor allem natürlich von den Herren ;-) )) Aufs Familienfoto wollt ich dann aber trotzdem nicht mit drauf. Da kam ich mir irgendwie zu blöd vor. Ein kleines Mädchen sagte übrigens, als ich erzählte, dass der Boy nur mein Freund und nicht mein Mann sei. “In 2 years he will be your husband and then you can join the photo cause then you are officially our family”. Schlaues Kind, aber keine Sorge Mama und Papa…hab das nicht vor :-) )))

Mein neues T-Shirt

Mein neues T-Shirt

In diesem Sinne sag ich liebe Grüße

eure Philiuli

 

Laos Januar 12, 2012

Einsortiert unter: Urlaub — philiuli @ 2:58 nachmittags
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Sabaidee,

so sagt man auf lao hallo. Danke kann ich auch noch sagen, das heißt Kop chai, oder so ähnlich zumindest. Ansonsten war die Sprache viel zu schwierig, um sie auch nur auszusprechen. Schön war der Urlaub dennoch. Als erstes gings nach Bangkok und von dort mit Flugzeug und Bus Richtung Laos Grenze. Nachdem ich dann eine Stunde für mein Visum anstehen musste, konnten Boy und ich (der übrigens Glück hatte, weil er als Asiate kein Visum brauchte und sich den Anstehstress sparen konnte – obwohl er ja trotzdem auf mich warten musste, hehe) Laos endlich erobern.

Als erstes führte uns unsere Reise nach Vientiane, die Hauptstadt von Laos – ne echt niedliche kleine Stadt mit nur knapp 300000 Einwohnern.Laos war früher einmal von den Franzosen erobert worden, so dass man auch überall in Vientiane die Spuren der Franzosen sehen konnte: kleine französisch aussehende Häuschen und überall Baguette und Crepes, lecker lecker…Dort haben wir dann die ersten zwei Tage verbracht, uns ein paar Tempel angeschaut und gekrübelt, wohin unsre Reise weitergehen sollte.

Schließlich entschlossen wir uns für den Norden (Laos zieht sich nämlich ganz schön in die Länge, so dass man in der kurzen Zeit nicht alles schafft zu sehen) und fuhren nach Vang Vieng – die Party und Drogen Backpacker Stadt. Hab echt noch nie so viele betrunkene oder zugedröhnte junge Menschen auf einen Haufen gesehn. Das war zwar ganz witzig anzuschaun, aber unsere Ziele waren dann doch eher die umliegenden wunderschönen Sandsteinfelsen, die so atemberaubend einfach überall aus dem Boden ragten. Dort haben wir dann auch Heilig Abend verbracht – eher unspektakulär erst mit einer Riesenradtour, dann einem gemütlichen Essen, nach Deutschland teledonieren und dann ab ins Bett. Unser Sportprogramm beschränkte sich aber nicht nur darauf, wir sind auch in Vieng Vang Kayak gefahrn und viel gewandert. Soviel, dass mir echt alle Knochen weh taten (meine Oberschenkel waren ein reinster Wackelpudding von all dem Bergauf-Bergab-Gewandere).

Dritte und letzte Station war Luangprabang, eine Stadt 7 weitere Busstunden nördlich von Vang Vieng. Ich muss dazu sagen, dass es sicher nur um die 2oo Kilometer waren, allerdings hatte der Bus vielleicht eine Geschwindigkeit von 20KmH. Die Straßen waren eine reinste Huppelpiste und dann gings auf dieser Strecke auch noch einmal komplett durch die Berge. Zum Glück wird mir nicht schlecht im Bus, sonst hätt ich auf der Strecke ein echte Problem gehabt. Naja, auf jeden Fall war diese kleine Stadt zwar auch recht touristisch, aber dennoch wunderschön – wir sind wieder gewandert und geradelt und haben uns Wasserfälle und Minderheitendörfer angeschaut. Ziemlich spannend alles. Abends gabs dann immer einen netten Markt, auf dem man sämtliche Mitbringsel kaufen konnte. Leider wurden die Temperaturen Nachts ganz schön frisch (so um die 10 bis 15 Grad), so dass ich mich Abends lieber mit 2 Hosen und drei Pullis im Bett verkrümelt hab.

Auf Grund der doch recht kühlen Temperaturen entschlossen wir uns dann auch doch wieder zurück in Richtung Süden zu fahren, haben noch einmal zu Silvestern in Vientiane halt gemacht und dann noch ein paar warme (und schwüle) Tage in Bangkok verbracht.

Auch wenn die Leute in Laos fast alle kein Englisch konnten, so waren sie dennoch allesamt sehr freundlich. Selbst das Handeln um den niedrigsten Preis machte mal richtig Spaß, weil die Laoten so entspannte Leute sind. Manchmal war es nur ein bisschen schwierig, weil man nicht genau wusste, ob sie jetzt kappiert haben, was man wollte. Aber genau das macht das Reisen ja so spannend. Ich kann das Land auf jeden Fall weiter empfehlen.

Tja, nun bin ich wieder daheim und die Schule hat wieder angefangen. Nicht mehr lang und es gibt Halbjahresinfos, dann kommen auch schon bald die Osterferien ;-) )

In diesem Sinne sag ich liebe Grüße

eure Philiuli

 

 
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