Viele Inseln und eine Uuuuli

Philippinen

klatschen, stupsen, moras zählen November 20, 2011

Einsortiert unter: Schule,Weiterbildung — philiuli @ 5:56 nachmittags
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Mabuhay,

Wortfabrik, Wortmaschine, Herr Eckert, Halle 2……versteht ihr auch nur Bahnhof? Dann geht es euch gerade so wie mir am Anfang unseres 4 tägigen Seminars in Kuala Lumpur diese Woche. Das Thema hieß vom Sprachrhythmus zur Rechtschreibung, jedoch galt es die ersten zwei Tage erst einmal, die ganze Theorie dahinter zu verstehen. Naja….im Laufe der Zeit kam dann immerhin noch ein AHA-Effekt und ich finde das Rechtschreibprogramm nach 4 Tagen intensivster Kopfanstrengung echt Spitze. Macht mal richtig Sinn, zumindest klang es in den vier Tagen sehr logisch. Wieviel nun in meinem kleinen Gehirn noch davon hängen geblieben ist, wird sich zeigen.  Ich hoffe ja, dass ich das Programm – so hochmotiviert wie ich bin – gleich an meinen Versuchskaninchen in Manila ausprobieren kann.

Malayische Rechtschreibvorbilder

Malayische Rechtschreibvorbilder

Positiver Nebeneffekt meines Weiterbildungsseminares: Ich habe echt nette Kollegen aus Neu-Delhi, Singapore, Japan und natürlcih Kuala Lumpur getroffen. Es tut doch immer gut, sich auch mal mit anderen Lehrern im Ausland autauschen zu können. Und auch mal in eine andre Schule hinein schauen zu können – muss ja sagen, dass mich die Schule in Kuala Lumpur echt beeindruckt hat. Schön war auch, dass ich mich mit Frederike – einer Kollegin aus Neu-Delhi – so gut verstanden hab, dass wir den Freitag und Samstag (wir hatten beide mal die Chance genutzt und sind etwas länger dageblieben) zusammen Kuala Lumpur und dessen Shoppingcenter unsicher gemacht haben. Highlight war die Fischfußreinigung, wo echte kleine Fischis an einem rumknabbern….hhhmmm…da hatten sie ne Menge zu tun. Aber immerhin hab ich auch festgestellt, dass ich Kuala Lumpur als Stadt gar nicht so prickelnd find und dann doch lieber in Manila bleibe. Man wird irgendwie ganz schön anspruchsvoll vom vielen reisen, hehe.

Neu-Delhi meets Manila in Kuala Lumpur

Neu-Delhi meets Manila in Kuala Lumpur

So, nun hat mich auf jeden Fall die Realität und meine 11 Kinder wieder. Morgen ist Montag und ein kleines bisschen freu ich mich sogar, meine Kleenen nach einer Woche wiederzusehn.

 

Clownzeit November 12, 2011

Einsortiert unter: Uncategorized — philiuli @ 5:30 nachmittags

Mabuhay,

aufmerksame Leser erinnern sich vielleicht noch an einen Artikel von vor genau einem Jahr. Da waren nämlich zum ersten Mal die Clowns san frontiers – Clowns ohne Grenzen hier in Manila. Nun sind sie wieder da – diesmal mit nur männlichen französischen Künstlern plus Boy (das ist der Quotenfilipino, hehe) begeistern sie mit Akrobatik, Witz und musikalischer Begleitung die benachteiligten Kinder Manilas. Ich war heute mal mit dabei, um mir das Theatertück anzuschauen. Es war wieder einmal beeindruckend, was Künstler in nur 4 Tagen Arbeit auf die Beine stellen können. Schön zu sehen, wie Kinder so in den Bann gezogen werden können. Am Ende haben dann noch ein paar kleine philippinische Jungs eine tagalog-Hiphop-Einlage gegeben – zuckersüüüüüüüüß.

Nun sind die Clowns in den nächsten knapp zwei Wochen in Manila untwegs, um noch viele Kinder zu unterhalten. Ich hoffe, dass dieses Projekt auch im nächsten Jahr wieder stattfinden wird.

In diesem Sinne sag ich liebe Grüße

eure Philiuli

 

Sunset limitation November 6, 2011

Einsortiert unter: einsame Inseln,Urlaub — philiuli @ 11:16 vormittags
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Mabuhay,

Sunset Limitation…diese Wörter sind meine persönlichen Unwörter des Jahres, dazu aber später mehr. Jetzt erstma von Anfang an.

endlich….ich habe mal wieder Besuch. Meine liebe Fishebone Katrin ist gerade hier. Naja, eigentlich nicht hier, denn ich hab sie allein auf einer Insel gelassen. Das war nicht so ganz geplant, aber es kommt doch immer alles anders als man denkt.

Unser Urlaub ging….naja….zumindest für mich….recht entspannt los. Meine Fishebone musste allerdings schon am Flughafen ihre erste Abenteuertauglichkeitsprobe überstehen. Ich hatte nämlich ihre Ankuftszeit falsch gelesen. Tja, mit 23.10 war dann wohl nicht die Zeit, sondern das Datum gemeint. Gegen 19 Uhr am 23.10. bekam ich dann also einen Anruf von einer total aufgeregten Fishebone, die die letzten 2 Stunden wartend auf dem Flughafen verbracht hatte. Blöd war, dass sie irgendwie nur meine alte Handynummer in ihrem neuen Handy hatte, da ihr altes im Sommer gestohlen wurde. Naja, lange Geschichte kurz gehalten; ich bin schließlich auf den Flughafen gefahrn und hab sie abgeholt.

Danach ging erstma alles entspannt weiter. Wie verbrachten 3 wunderbare Tage in Coron, eine kleine Insel, von der aus man wunderbar mit dem Boot die Gegend erkunden, in kleinen Süßwasserseen baden, Schnorcheln und an kleinen beeindruckenden weißen Sandflecken relaxen konnte. Einfach traumhaft paradiesisch – abgesehen von manchen Filipinos, die selbst auf einer kleinen urigen Insel ihre blöde Musik mitnehmen müssen, die sie natüerlich gern mit allen teilen – ob man will oder nicht.

Am Donnerstag Nachmittag traten wir dann in Coron die Reise zum Flughafen an, um nach Manila zurück zu fliegen, denn von dort wollten wir am nächsten Morgen schon zeitig nach Dumaguete weiter mit Endziel Siquijor. Wir saßen also am Flughafen, der ungefähr eine dreiviertel Stunde im Lande von Coron in der totalen Pampa liegt und warteten und warteten….Verspätung….naja…nichts neues….aber dann, auf einmal hieß es: The flight to Manila is cancelled due to SUNSET LIMITATION. Was bitte sollte das sein. Stellt sich heraus, dass Coron kein Licht auf der Landebahn hat und somit die Flugzeuge nicht landen oder starten können, wenn es zu dunkel wird. Also, wieder ab in die Stadt, in ein Hotel und dann am nächsten Morgen ab nach Manila. Unseren Flug mussten wir auch umbuchen, aber das war alles kein Problem – so dachten wir zumindest.

Um drei Uhr sollte unser Flieger dann gen Dumaguete gehen. Erst war wieder Verspätung, doch schließlich konnten wir ins Flugzeug rein. Dort saßen wir dann ne halbe Stunde rum, bis der Pilot uns plötzlich verkündete: This flight is cancelled due to SUNSET LIMITATION. Wir haben also gelernt, dass Dumaguete auch kein Licht hat….gggrrr….also, wieder zurück nach Hause. Der nächste Flieger sollte dann am Samstag um 9Uhr geben. Doch leider gab es auch da wieder Probleme: um 9Uhr hieß es dann: Additional work necessary – auf Deutsch: Flugzeug kaputt. Schließlich kam ne Maschine aus dem Süden der Philis, die uns gegen 11uhr nach Dumaguete fuhr. So konnten wir dann doch wenigstens um 13:30Uhr die Fähre nach Siquijor erreichen.

So hatten wir dann statt 4 Tagen Erholung nur noch 2einhalb. Zumindest gilt das für mich. Denn meine Fishebone beschloss dann, nach all dem Stress lieber noch ein bisschen Urlaub zu machen anstatt nach Manila mitzukommen. So ist sie nun in Bohol, während ich schon wieder fleißig schufte….na ok, so schlimm gehts mir auch nicht. Immerhin haben wir Montag spontan frei – vielen Dank lieber Präsident, dass du ein islamisches Fest hier zum Feiertag erklärt hast.

In diesem Sinne sag ich liebe Grüße

eure Philiuli

 

 
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