mabuhay,
so, nach dem Motto besser spät als nie kommen jetzt ein paar Bilder vom Mount Pinatubo und auf diesem Weg ein großes Lob an den Fotografen.
In diesem Sinne wünsch ich viel Spaß beim Anschauen,
LG eure Philiuli
mabuhay,
so, nach dem Motto besser spät als nie kommen jetzt ein paar Bilder vom Mount Pinatubo und auf diesem Weg ein großes Lob an den Fotografen.
In diesem Sinne wünsch ich viel Spaß beim Anschauen,
LG eure Philiuli
Mabuhay,
lange hatten wir geplant, keine Zeit gehabt, Termine wieder verschoben….doch dieses Wochenende war es endlich soweit: Ich habe meinen ersten Vulkan erobert. Er heißt Mount Pinatubo, ist mittlerweile 1486m hoch (vor seinem letzten Ausbruch 1991 war er 1745m hoch) und liegt ungefähr 100km nördlich von Manila.
Freitag machte ich mich mit 9 anderen Kolleginnen und Kollgen sowie zwei Kindern auf den Weg nach Angeles, die am nähesten gelegene Stadt des Pinatubos. Die Stadt ist bekannt für seine freizügigen Damen und männlichen, westlichen Touristen (obwohl wir auch viele Philippiner dort gesehen haben). Einer unserer Kollgen kannte sich unwahrscheinlich gut aus, und zeigte uns (natürlich ausgeschlossen der Kinder – die haben wir vorher mit der Mama ins Bett geschickt) am Abend ein paar Bars.

Eine ganz normale Bar in Angeles

Das Pasha von Angeles
Du kannst dir das ungefähr so vorstellen: mindestens 20 Mädels stehen eher gelangweilt auf ner Bühne, nur mit Bikini bekleidet und ner Nummer an der Hose, rundherum sitzen dann stierende Männer (meist jehnseits der 60), die sich ihr Mädchen raussuchen können. Eine Nacht mit so einer jungen Dame kostet ca. 35 €. Allerdings darf die Frau selber entscheiden, ob sie mit dem Typen mitgehen will. Zum Glück gab es auch einen richtigen Club zum Tanzen, denn als Frau ist es ziemlich langweilig, da man recht wenig Beachtung bekommt und die Musik meist auch nicht die Beste ist.
Gegen 12 Uhr gings dann für uns vier Mädels plus einem vorbildlichen Kollegen ab ins Bett, da unser Guide schon 5Uhr mit zwei Jeeps auf uns wartete. Leider schafften es nur einer unserer vier weiteren männlichen Kollegen, pünktlich da zu sein. Was die anderen wohl gemacht haben, soll an dieser Stelle nicht kommentiert werden.
So ging es dann mit insgesamt 10 Leuten und unserem Tourguide Fred – knappe 70 Jahre – und drei weiteren Guides Richtung Pinatubo. Nach 3 Stunden Wanderung durch eine wundervolle, sehr beeindruckende Landschaft erreichten wir schließlich die Spitze des Vulkans, die aus einem Kratersee besteht. Danach gingen wir wieder zurück zu den Jeeps. Dank meiner letzten Fitnessstudiobesuche und meinen neuen Wandersandalen (die die vielen Flussdurchquerungen gut überstanden haben) war es eine sehr angenehme Wanderung, die sich absolut gelohnt hat.

Reisegruppe GESM am Ziel
Heute geh ich noch zur Entspannung ind Spa und lass mir eine Massage geben. Dann ist dieses wunderschöne Wochenende leider schon wieder vorbei. Mal sehen, ob ich es heut auch noch schaffe, in die Schule zu gehen und bissl was vorzubereiten….
lg, eure Philiuli
p.s. Fotos kommen Morgen noch mehr. Ich war mal wieder zu faul, und muss die mir erstma von meinen Kollegen holen.
Mabuhay,
für alle die, die glauben, dass ich im Paradies gelandet bin, ist dieser kleine Blogeintrag. Denn auch hier in Manila hat man mit Problemen zu kämpfen wie zu Hause. Von meinem Hauptproblem kenne ich eigentlich nicht mal den Namen. Ich nenne ihn immer nur „Mein Psychonachbar“!
Kurze Beschreibung: männlich, Alter schwer einzuschätzen (grob 30), theoretosch allein wohnend (obwohl manchmal komische andre männliche Gestalten sin seinem Haus sind), Markenzeichen ist der Psychoblick, der sich nie in ein lächeln umwandeln lässt.
Was macht ihn nun zum Psycho? Hm, als erstes sein ganzes Wesen ansich. Aber es kommt noch schlimmer. Der Typ liebt Metallica. Ist auch nicht schlimm, aber wenn ich am Wochenende früh um 9 ständig von nem Konzert geweckt werde, nervt mich das extremst. Und wenn dann Ohropax nicht mal helfen, dann…..ggggrrrr. Dazu versucht er mit ner E-Gitarre mitzuspielen. Allerdings hat er keine Ahnung. Klingt einfach nur grausam. Abends das gleiche Problem. Mein Psychonachbar liebt es, Fernsehen in solch einer Lautstärke zu hören, dass ich einfach nicht einschlafen kann. Da hilft mein Ventilator auch nur wenig (obwohl der echt laut ist).
Höhepunkt war gestern: Es tropfte im Erdgeschoss von der Decke. Da die Regenzeit aber vorbei ist, kam mir das echt komisch vor. Also bin ich nach oben. Da konnt ich schon sehen, dass mein Balkon vollkommen überflutet war. Und das nur, weil meines Nachbars Waschmaschine auslief und unsre Balkons nen kleinen offenen Spalt haben. Also hab ich früh halb 7 erstma gewischt wie ne Blöde.
Nach einem Mojito in nem noblen Restaurant und nem guten Film im Greenbelt (superschöne Park-Einkaufsanlage) sieht die Welt jedoch dann schon ganz anders aus.

von links: Nadine, Luci, Ich, Freya

Ein Restaurant mit europäischen Preisen - nobel, aber toll

Auch in Manila gibt es grüne Ecken
Und wieder einmal kann Nadine ihren Lieblingsspruch formulieren: EIGENTLICH GEHTS UNS DOCH GUT HIER! Manchmal verliert man im Alltag einfach nur den Blick für die schönen Dinge, genauso wie in Deutschland.
lg, eure Philiuli