Viele Inseln und eine Uuuuli

Philippinen

karneval auf philippinisch Januar 27, 2010

Abgelegt unter: Uncategorized — philiuli @ 8:58 pm

Mabuhay,

da bin ich schon einmal auf dem größten und bekanntestem Fest der Philippinen und vergess doch fast dank Zeugnisstress und Spontanstrandwochenende, was drüber zu berichten.

Nadine, Woodzy und ich - mittendrinAlso, am dritten Januarwochenende war der Höhepunkt des jährlichen Ati Atihans in Kalibo, einer Stadt ungefähr ne reichliche Flugstunde von Manila entfernt – und die Nadine, der Woodzy (mein neuseeländischer Kollge) und ich waren mittendrin.

Kurzer Hintergrund der Party: im 13. Jahrhundert mussten zehn Datus mit ihren Familien aus Borneo fliehen . Sie landeten auf den Philippinen, wo ihnen die dort ansässigen Ati (kleine, schwarze Negretos) ein Stück Land zum Ansiedeln überließen. Ein Fest wurde gefeiert und die Neuankömmlinge färbten sich die Gesichter schwarz um so wie die ansässigen zu sein. Die Spanier nutzten dann Jahre später das Ritual auch noch, um feindliche Moslems zu täuschen, indem sie die Bevölkerung aufriefen, sich schwarz anzumalen und sich kriegerisch zu verkleiden, wild aufzuführen und so zu sein wie die Ati. Somit hatte das Fest dann auch noch ne religiöse Bedeutung (die Filippinos sind ja fast alle strenge Katholiken – zumindest rein theoretisch).

We are the dancing queen Coole Jungs

Die Reise hatte sich auf jeden Fall gewohnt. Es war fast wie Karneval, mit wundervollen Kostümen und viel Musik und noch viel mehr Alkohol (einige fingen schon am frühen Morgen an den Rum pur zu saufen) und absoluter superguter Stimmung ohne jegliche Schlägereien (was ich bei dem Alkoholpegel von den meisten Leuten echt als ein Wunder empfand). Das einzige was Schade war, war das schlechte Wetter. Dieser Pisseregen am Samstag und das kalte Wetter (ca. 22Grad – ich weiß, die meisten verstehen momentan was andres unter kalt, aber für hier isses echt nicht warm) waren schon nervig. Aber wir haben das beste draus gemacht, uns ne Regenjacke gekauft und gut mitgefeiert. Außerdem war es schön, die Philippinen doch mal von seiner kulturellen Seite kennenzulernen (das gibst sonst nicht so wirklich hier).

geiles Kostüm, wa

In diesem Sinne sag ich

liebe Grüße eure Philiuli

 

Kia Ora Januar 10, 2010

Abgelegt unter: Uncategorized — philiuli @ 9:23 pm

Kia Ora,

das bedeuted Hallo auf Maori, die Sprache der Ureinwohner von Neuseeland, meinem letzten Reiseziel, in dem ich in knappe 3 Wochen mit Nadine versucht habe, mit einem kleinen Corsa ähnlichen Auto (ein Holden Barina mit Automatik, weil wir Schiss hatten auf der linken Straßenseite auch noch mit Gangschaltung zu fahren) die Nordinsel unsicher zu machen.

Unsre Reise begann ziemlich entspannt in im Norden der Insel in Whitianga am Meer (allerdings diesmal nur bei 20 Grad Wassertemperatur, so dass ich mich nicht wirklich ins Wasser getraut habe). Wir genossen romantische Picknicke mit leckrem Neuseelandwein und FRISCHEN Erdbeeren (welch Schlaraffenland, da hier gerade Sommer war) am Strand  – jedes Paar wäre neidisch geworden. Außerdem waren wir am Hot water beach, wo man sich bei Ebbe ein Loch buddeln kann und dann dort heißes Wasser ausm Boden raussickert – sehr witzig zu beobachten.

Danach gings nach Rotorua, wo der abenteuerliche Teil losging. Zur Aufwärmung machen wir Waterrafting Level 5 (das stärkste Level) nen 7 m hohen Wasserfall runter – war ja klar, dass wir uns wieder zum krassesten überreden lassen. Nach anfänglicher Angst hat es dann doch richtig Spaß gemacht.

Schwefelgeruch+heiße Luft+heißer Matsch= White Island

Am 24.12. eroberten wir dann einen aktiven Vulkan (Stufe eins – also brodelnd) mit viel Rauch und viel Gestank (zum Glück gabs ne Gasmaske). Krass, wie laut es dort war und wie übel der Geruch war. Man musste auch aufpassen, wo man hintrat, weil es an allen Ecken dort so vor sich hinbrodelte. Später  erkundeten wir noch weitere heißer Quellen, einen Geysire und irgendwelche anderen stinkenden Blubberorte.

Mein absoluter Höhepunkt war der Skydive. Neuseeland ist ja bekannt für Adventure (Bungee jumping wurde hier erfunden). So beschlossen wir recht spontan, uns auch was gutes zu tun und uns einen Tandemsprung zu schenken. Am zweiten Weihnachtsfeiertag gings dann mit unsrem Tandempartner und nem Kameramann ab in 4500m Höhe, wo erst Nadine sprang und kurz danach ich mit meinem Tandempartner ausm Flugzeug purzelte. 65 Sekunden freier Fall folgten, wobei ich grob die ersten 20 Sekunden vergaß zu atmen, weil ich so aufgeregt war. Ein super Erlebnis und die Fotos sind auch sehr witzig geworden.

So, es gab auch noch andre Highlights, die ich einfach ma nur vollständigkeitshalber erwähnen will:

  • Besuch eines traditionellen Maori Dorfes (manchmal muss man einfach auch so typische Toursitouren machen)
  • BBQ zu Weihnachten in nem neuseeländischen Hostel mit ner neuseeländischen Familie und einigen Backpackern und viel Alkohol (die Neuseeländer saufen echt alle untern Tisch) mit anschließendem Sektfrühstück
  • Jetboat mit 360Grad Drehungen fahren zu einem 11m hohen Wasserfall (was echt öde war, direkt nach unsrem Skydive)
  • Weinprobe mit viel Wein und Katerstimmung vom Tag vorher (Kleiner Tipp: man sollte sich nicht am Tag vorher betrinken, wenn man ne Weintour geplant hat)
  • Silvester in der Hauptstadt Wellington

Ich könnt noch einiges mehr schreiben. Aber das sprengt den Rahmen. Neuseeland ist auf jeden Fall ne Reise wert. Die Leute sind supernett, die Landschaft toll (im Süden soll sie  ja noch beeindruckender sein und außerdem wurde in Neuseeland Herr der Ringe gedreht) und der Tourismus ist absolut gut organisiert.

Fotos gibts auf: www.flickr.com/philiuli

In diesem Sinne sag ich liebe Grüße eure Philiuli

 

Weihnachtsurlaub und die Zwischenstation Januar 8, 2010

Abgelegt unter: Uncategorized — philiuli @ 6:08 pm

Mabuhay,

auf unsrem Weg nach Neuseeland mussten wir eine Nacht im Königreich Brunei Zwischenstation machen (falls du noch nix von dem Land gehört hast, macht das nichts, denn das Land ist absolut winzig). Air Brunei hatte einfach unsren eigentlichen Flug gecancelt. Schon bevor wir uns auf den Weg dahin machten, waren die Aussichten sehr düster, wie uns einige Kollegen mitteilten (die wohl auch schon ausversehen dort zwischengelandet waren): ab 20 Uhr seien die Bürgersteige hochgeklappt und es gibt fast nix zu sehen und am allerschlimmsten: es gibt in diesem Land keinen Alkohol zu kaufen.

Naja, Nadine und ich dachten ja, so schlimm kanns gar nicht sein. Tja, fehlgedacht:

Unterwegs mitm Wassertaxi

1. Es herrschten ungefähr geschätzte 35Grad Temperatur (und ich hab mich versucht ordentlich anzuziehen mit Jeans und langem T-Shirt, weil de ziemlich religiös dort sind – welch ein Fehler bei der Hitze).

Die einzige wirkliche Sehensürdigkeit von der Seite

2. Die Sehenswürdigkeiten waren echt toll, allerdings beschränkte es sich auf grob 3 Sachen, dann hatten wir alles durch.

Und von vorne

3. Ich kenne jetzt alle 3 Kaffees der Stadt, wo wir gebührend mit Kaffee und Kuchen auf Nadines Geburtstag angestoßen haben.

Und von hinten

Fazit: Ne witzige Erfahrung war es, aber ich bin heilfroh, dass ich nicht in Brunei wohne.

In diesem Sinne sag ich liebe Grüße, eure Philiuli

 

Frohe Weihnachten Dezember 15, 2009

Abgelegt unter: Uncategorized — philiuli @ 6:20 pm

Mabuhay,

Christmas is im Eimer

When the snow falls wunderbar
and the children happy are,
when the Glatteis on the street
and we all a Glühwein need,
then you know, es ist soweit:
She is here, the Weihnachtszeit.

Every Parkhaus ist besetzt,
weil die people fahren jetzt,
all to Kaufhof, Mediamarkt,
kriegen nearly Herzinfarkt,
shopping hirnverbrannte things
and the Christmasglocke rings.

Merry Christmas, merry Christmas,
hear the music, see the lights,
frohe Weihnacht, frohe Weihnacht,
Merry Christmas allerseits…

Mother in the kitchen bakes
Schoko-, Nuss- and Mandelkeks,
Daddy in the Nebenraum
schmücks a Riesen-Weihnachtsbaum.
He is hanging auf the balls,
then he from the Leiter falls…

Finally the Kinderlein,
to the Zimmer kommen rein
and es sings the family
schauerlich: “Oh, Chistmastree!”
And the jeder in the house
is packing die Geschenke aus.

Merry Christmas, merry Christmas,
hear the music, see the lights,
frohe Weihnacht, frohe Weihnacht,
Merry Christmas allerseits…

Mama finds unter the Tanne
eine brandnew Teflon-Pfanne,
Papa gets a Schlips and Socken,
everybody does frohlocken.
President speaks in TV,
all around is Harmonie,
Bis mother in the kitchen runs,
im Ofen burns the Weihnachtsgans.

And so comes die Feuerwehr
with Tatü, tata daher
and they bring a long, long Schlauch,
and a long, long Leiter auch
and they schrei – “Wasser marsch!”,
Christmas is – now im – … Eimer.

Merry Christmas, merry Christmas,
hear the music, see the lights,
frohe Weihnacht, frohe Weihnacht,
Merry Christmas allerseits…

Ihr seht, warum ich mich lieber Weihnachten und Silvester absetze und in Neuseeland feier. Ich wünsch euch allen trotzdem Frohe Weihnachten und nen Guten Rutsch ins neue Jahr.

In diesem Sinne sag ich liebe Grüße

eure Philiuli

 

Angkor wat und die doch etwas längere reise Dezember 6, 2009

Abgelegt unter: Uncategorized — philiuli @ 12:07 pm

Mabuhay,

letztes Wochenende gabs mal wieder einen Feiertag, so dass wir Freitag und Montag auch noch frei hatten. Tja, und was macht die Uli ja am liebsten? Richtig, reisen. Deshalb gings gleich Donnerstag Abend mit Nadine zusammen nach Bangkok, um dann Freitag morgen von dort aus nach Angkor Wat in Kambodscha weiterzureisen. Zwei einhalb Tage hatten wir Zeit, um  die riesige Tempelanlage, die um das 10. Jahrhundert gebaut wurde, zu erkunden. So haben wir uns auch gleich am ersten Abend den “Geheimtipp” Sonnenuntergang mit tausenden anderen Touris angeschaut und am nächsten Morgen den Sonnenaufgang. Danach folgten zwei beeindruckende Tage extremen Tempel Sightseeings, so dass ich teilweise mit den Namen und geschichtlichen Hintergründen schon etwas durcheinander kam. Die Anlage ist riesengroß und ich hab dort mindestens 10 Tempel gesehen.  Sehr faszinierend, wie sich die Natur im Laufe der Jahrhunderte um die Tempelanlagen geschwungen hat. Außerdem konnte man durch die Parkanlage laufen, was nach Manila ne echt tolle Abwechslung ist (da sowas hier gar nicht geht). Eine Schattenseite gabs doch: es stand im Reiseführer, dass man nicht vom Weg abkommen soll, da es in Kambodscha noch unendliche Landminen gibt. Und ich muss zugeben, dass ich noch nie soviele Bettler mit nur einem Bein oder Arm gesehen hab. Schon traurig und beängstigend, was Krieg anrichten kann. Da gibt es so eine wundervolle Natur und dann doch soviel Elend.

Am Ende haben wir dann noch spontan unseren Urlaub um einen Tag verlängert. Eigentlich wollten wir Sonntag zurückfliegen, jedoch mussten wir beim Versuch einzuchecken feststelln, dass wir das falsche Datum gebucht hatten. So gabs dann noch einen Tag länger Urlaub für Nadine und mich (auch wenns sicherlich der teuerste Tag in unsrem bisherigen Leben war, denn das umbuchen kam echt viel Geld ;-) ).

Liebe Grüße

eure Philiuli

 

High Society in Manila November 9, 2009

Abgelegt unter: Uncategorized — philiuli @ 6:25 pm

Mabuhay,

Auftritt aufm Red Carpet

Samstag konnt ich endlich mal etwas High Society Luft schnuppern. Dank meine französischen Kollegen Jacque waren Nadine und ich zu ner Fashion Show eingeladen. Der Designer war ein Michael Jackson Verschnitt (sogar die Stimme hatte was mit dem King of Pop gemeinsam) namens Arielle Agasang, der wohl recht berühmt ist in den Philis und auch schon in den USA erfolgreich war. Seine Abendkleider waren auch alle echt der Hammer, leider fehlt mir noch der Mann, der mir die meist 2000Dollar teuren Kleider kauft. Aber immerhin haben wir jetzt etwas Connection zum Designer, denn wir saßen am Tisch mit seiner Cousine, die sich einfach mal für den Abend Swarovski-Steine auf die Wimpern kleben lassen hat. Und sie meinte, wenn wir mal für nen Abend so ein Kleid borgen wollen, sollen wir uns bei ihr melden. Tja, fehlt nur noch der richtige Anlass dazu.

DSC04409
Aschenputtel ohne Schuh

Der Designer

Am Nachbartisch saß übrigens Imelda Marcos – die Ehemalie First Lady des recht zwielichten Präsidenten (oder besser auch Diktators) Ferdinand Marcos. Sicher gabs auch noch andre einflussreiche Leute dort, allerdings kannte ich die alle nicht und unsre philippinische Begleitung Edward war mit seinen 25 Jahren doch noch etwas jung (und vielleicht auch etwas dumm…upps) um detailierte Auskunft geben zu können.

Nadine, Edward, Madame Marcos und ich

Jacque, Edward, Nadine und ich

Sonntag gings dann eher bodenständiger zu mit schwimmen und bräunen am Pool und ner kleinen Get together auf der Dachterasse bei meinem Kollegen Flo.

Freya, Flo und ich auf der Dachterasse Beachte die Flagge - yeah

In diesem Sinne sag ich liebe Grüße

eure Philiuli

 

Der Nächste bitte November 4, 2009

Abgelegt unter: Uncategorized — philiuli @ 10:18 pm

Mabuhay,

dank irgend eines Feiertages gab es schon wieder ein langes Wochenende. Keine Ahnung warum diesmal, aber trotzdem immer nett. Da ich ja seit dem Sommer eine Taucherin bin, wollt ich mit meiner Kollegin Freya auf die Nachbarinsel zum Tauchen fahren. Leider hat uns ein doofer Taifun einen Strich durch die Rechnung gemacht. Pünktlich Freitag Abend (können diese Dinger nicht bitte endlich mal in der Woche kommen, damit es wenigstens Schulfrei gibt) fings dann auch endlich an mit regnen. Naja….und halb vier bin ich dann aufgewacht, weil es echt unheimlich stürmte. Das nächste mal hab ich dann um 12 meine Augen aufgemacht und es war schon alles vorbei. Die meisten Spuren wurden auch fleißig von den Nachbarn weggefegt (Filippinos lieben es zu fegen – dieses Geräusch kann einen wahnsinnig machn). Am Stromausfall, der bis zum Abend andauerte, erkannte man dann doch, dass da was los war. Zum Glück aber dieses mal ohne viel regen. So schnell der Taifun gekommen war, so schnell war er auch wieder verschwunden. Und so war das restliche Wochenende echt tolles Wetter. Da es sich allerdings nicht mehr an den Strand lohnte, hab ich mit Freya und Aylin (die türkische Verlobte eines britischen Kollegen- ach, wir sind international;-)) am Sonntag nen netten Tagesausflug zu meinem Lieblingsvulkan Lake Taal gemacht. War ein superschöner Sonntag bei supersonnenschein und warmen Temperaturen (um hier mal alle in Dtl. frierenden neidisch zu machen, hihi). Und Montag war ich tatsächlich mal fleißig und habe Schulsachen vorbereitet (jaja, auch in meinem Leben gibt es leider nicht nur Freizeit).

Tja, heut ist schon wieder Mittwoch, die Zeit rast und ich habe viel zu tun: Unterkunft für Cambodia Ende November buchen und für Neuseeland für Weihnachten und Silvester. Und nebenbei schonmal planen, was ich im nächsten Jahr alles noch sehen mag. Ach……das Leben hier ist echt anstrengend ;-) ))

liebe Grüße und etwas Wärme für alle, die sich grad in Deutschland den Arsch abfrieren

eure Philiuli

 

Bali und die Erleuchtung Oktober 26, 2009

Abgelegt unter: Uncategorized — philiuli @ 9:13 pm

Mabuhay,

nach leider nur einen Woche Herbstferien ging es heute braungebrannt und gut erholt wieder in die Schule.  Grund war diesmal die Reise mit Nadine nach Bali. Wir starteten  in Kuta, dem Surferparadies von Bali (ein Kollege gab uns den Tipp, dass es dort so toll sei – verlass dich  nie auf andere) und bekamen beide erstma einen Schock – Tourismus pur. Die Stadt schien unter der Herrschaft von Australiern. Ich glaube, was Mallorca für die Deutschen ist Bali für die Aussies. Naja, zum Glück hatten wir ne echt tolle Unterlunft, so dass wir erstma etwas runterkommen konnten. Danach sind wir mitm Moped aus der Stadt geflüchtet und haben ein kleines Kulturprogramm absolviert (der Uluwatu-Tempel inklusive eines echt balinesischen Tanzes bei Sonnenuntergang – ach, wie romantisch). Danach sah die Welt schon wieder anders aus und so langsam gewöhnte man sich an die vielen Leute.

Die nächste Station war Ubud – das spirituelle Zentrum Balis. Doch auch hier hat der Tourismus schon einzug gehalten. Vorteil: die vielen Läden luden zum Shoppen ein und die Restaurants zum Cocktail schlürfen – allerdings blieb unsre spirituelle Erleuchtung leider aus ;-) )). So haben wir dann auch ne Touri-tour gemacht und einige Tempel und Reisfelder angeschaut. Leider störten die ganzen aufdringlichen und unfreundlichen Verkäufer, die dir selbst in den Tempelanlagen irgendwelchen Schnickschnack aufschwatzen wollten. Aber beeindruckend waren die Natur und die Tempel ansich. Als wir dann am nächsten Tag mitm eigenen Moped nochmal losgezogen sind, hat sich entgültig die Schönheit Balis gezeigt. Abseits der Hauptattraktionen waren unzählige Reisterassen zu sehen und grüne Urwälder. Highlight war dann ein Abendessen in einem organischen Restaurant mitten in den Reisfeldern. Das war echt faszinierend und das rein organische Essen saulecker.

Zum Schluss gings dann nochmal in die Surferecke, dieses mal allerdings in die Nachbarstadt, wo man mehr die älteren Generationen vertreten sind (auch wenns hart ist, aber ich glaub, mit meinen Ende 20 gehör ich auch langsam dort dazu). Zwei Aussies aus unsrem Hotel haben uns dann noch eine nette Bar gezeigt, wo die Leute eher unser Alter waren, so dass wir nen echt netten letzten Abend auf Bali genossen.

Fazit: Bali war zwar nicht so, wie ich es erwartet hatte, aber es war trotzdem ne wunderschöne erholsame Woche. Wir sind durch die Philippinen auch sehr verwöhnt. Und nach ein paar Tagen gewöhnt man sich auch an den Tourismus und genießt es, mal wieder mit Gleichaltrgen flirten zu können (das kommt in Manila ja nciht so häufig vor). Und wenn Engel reisen ist natürlich auch schönes Wetter ;-) ))

In diesem Sinne sag ich liebe Grüße

eure Philiuli

 

Stößchen Oktober 24, 2009

Abgelegt unter: Uncategorized — philiuli @ 2:02 pm

Mabuhay,

Welcome to the Philippines

Welcome to the Philippines

Vor genau zwei Wochen gabs Champagner und nen guten Grund ihn zu trinken: Ich bin nun offiziell noch ein Jahr länger auf den Philippinen. Nadine und ich haben gemeinsam noch ein Jahr verlängert. Nach intensivem Abwägen aller Vor- und Nachteile hat Manila dann doch gewonnen. Die vielen Urlaubsmöglichkeiten an relativ unberührten Stränden, die Spa- Besuche, diese absolut freundlichen Menschen hier,  die doch sehr angenehme Arbeit an meiner kleinen chaotischen Schule, der Unterricht in der wahrscheinlich besten Klasse der Welt (ja, diese 14 kleinen Engel sind ein unschlagbares Argument) und das Gefühl, Manila als zu Hause zu sehen, waren dann doch überzeugend. So wurde dann gleich mal mit unsrem Schulleiter auf ein weiteres Jahr angestoßen und gefeiert.

Ein Prosit mit dem Schulleiter und Nadine

Ein Prosit mit dem Schulleiter und Nadine

In Feierstimmung

In Feierstimmung

In diesem Sinne sag ich liebe Grüße

eure Philiuli

 

Tag der Deutschen Einheit Oktober 8, 2009

Abgelegt unter: Deutschland, Feste — philiuli @ 8:31 pm
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Mabuhay,

Zum Glück ist es in den Räumen immer schön kühl

am 5.10. war es endlich soweit – wir wurden vom Botschafter zum Dinner eingeladen um den Tag der deutschen Einheit zu feiern. Moment mal…..da läuft doch was falsch…..genau…..irgendwie hat da wohl unser Botschafter etwas im Datum verwechselt. Oder vielleicht war es auch Absicht und der Botschafter hatte keinen Bock einen Samstag mit arbeiten zu verbringen. Naja, ganz egal – ich will unserem philippinischen Botschafter, Herrn Ludwig Weber-Lortsch und seiner doch etwas  jüngeren philippinischen Frau, ja nix unterstellen. Auf jeden Fall gab es in einem Hotel in Manila ne kurze Ansprache von Herrn Weber-Lortsch und dem philippinischen Außenminister, dann noch fix beide Staatshymnen und danach endlich lecker deutsches Essen mit angenehmer deutscher Musik im Hintergrund (stellt euch vor, es kam  tatsächlich ein Lied von den Puhdys). Es waren sogar ne ganze Menge Leute da, zumindest so lange, bis das Buffet eröffnet wurde und sich alle satt gegessen hatten. Danach lehrte es sich dann recht fix. Trotzdem war es ein netter Abend.

In diesem Sinne sag ich liebe Grüße

eure Philiuli

Ansprache vom Botschafter
Ansprache vom Botschafter